Politik gegen die Entvölkerung gefordert

Anaga-Massiv

Teneriffa – Taganana:
Taganana fordert eine dringende Politik gegen die Entvölkerung, da in diesem Kern des Anaga-Massivs sich in den letzten Jahren die Bevölkerungszahl drastisch verringert hat. Das fortschreitende Exil der Land- und Viehwirtschaft, die schlechte Kommunikation mit anderen Punkten der Insel, das Fehlen von grundlegenden Dienstleistungen, die mangelnde Internetverbindung haben dazu geführt, das immer mehr Menschen dort abwandern und woanders Wohnsitz suchen, um näher an der Arbeit zu sein oder bessere Lebensqualität zu erreichen. Laut dem Präsidenten der Nachbarschaftsvereinigung gab es Ende des
19. Jahrhunderts im nördlichen Bereich des Anaga-Massivs rund 1000 Bewohner, während er heute nur noch rund 400 sind. Aus diesem Grund und um dringende Maßnahmen gegen die Entvölkerung zu fordern, findet am Samstag, 30. März um
19 Uhr, im Kulturzentrum von Taganana eine Nachbarschaftsversammlung statt.

Maßnahmen gegen illegale Excursionsanbieter

Los Cristianos

Teneriffa – Arona – Adeje:
Arona hat angekündigt, daß sie Maßnahmen gegen die illegalen Excursionsanbieter einleiten werden. Die sist ein großes Problem in den Touristengebieten Adeje und arona. Denn jedes Jahr von Oktober bis wenigsten März werden solche Excursionen per Werbeprospekte, die überall verteilt herum liegen, angeboten. Die Polizei wird Ausleger, Transportunternehmen und Anbieter unter die Lupe nehmen, kontrollieren und Sanktionen verhängen.

Achtung: Wieder Probleme mit Mikroalgen

Tenoküste

Teneriffa:
Achtung: Im Westen sind wieder Mikroalgen (das marine BakteriumTrichodesmium Erythraeum – Phytoplankton) im Meer aufgetaucht. Am späten Dienstagnachmittag gab es den ersten Alarm, als ein Boot einen Fleck auf der Höhe von Santiago del Teide, an der Küste von Barranco Seco und Masca, entdeckt hatte. Er machte Aufnahmen  und die verbreiteten sich über die sozialen Netzwerke. Daraufhin kündigte die Regierung der Kanaren gestern Maßnahmen an, um zu verhindern, daß diese Mikroorganismen die Küste beeinträchtigen. Man wird entsprechende Informationstafeln in den Badezonen errichten und die spanische Algenbank führt Untersuchungen der Mikroalgen durch.

El Hierro: Im Laufe des gestrigen Tages hat man auch Mikroalgen im Mar de las Calmas entdeckt. Verhaltensmaßnahmen im Falle von Mikroalgen finden Sie  auf spanisch auf www3.gobiernodecanarias.org

Kirche muß sich vor Raubüberfällen schützen

Kirche

Teneriffa:
Seit 2 Monaten gibt es inselweit Raubüberfälle auf Kirchen, bisher mindestens 15 Überfälle. Aus diesem Grund sieht man sich gezwungen, gewisse Maßnahmen zu ergreifen, um sich vor Raubüberfällen zu schützen. So hat der Bischof der Diözese Nivariense seinen Pastoren hier empfohlen, Bargeld zu verstecken oder in einen sicheren Safe zu deponieren. Schmuck von Figuren und religiösen Bildern soll entfernt werden. Trotzdem ist es schwer solche Überfälle zu vermeiden, da viele Kirchen in ländlichen Gebieten stehen, ohne direkte Nachbarn.

Bessere Beschilderung für Santa Cruz

Santa Cruz

Santa Cruz

Teneriffa – Santa Cruz:

Julio Pérez, stellvertretender Bürgermeister von Santa Cruz, gab zu, daß die Stadt eine wesentlich bessere Beschilderung benötige, damit Touristen und Einheimischen sich besser zurecht finden können.
Auch wenn man in der Krise lebt und das Geld äußerst knapp ist, so müssen solche Maßnahmen Vorrang bekommen.

Erdrutschgefahr bleibt bestehen!

Teneriffa

Teneriffa

Teneriffa – Taco: Laut Technikern des Stadtplanungsamtes besteht weiterhin die Gefahr von Erdrutschen an den Berghängen von Taco. Am Dienstag mußten dort mehrere Personen evakuiert werden, weil durch einen Erdrutsch 4 Häuser, eine Lagerhalle und zwei LKWs betroffen waren. Ursache sind die Wetterverhältnisse der letzten Tage, die die instabilen Berghänge ins rutschen brachten. Tatsache ist, das gehandelt werden muß. Menschen der betroffenen Häuser, haben Angst dort hin zurück zu kehren. Der Berg ist Privatbesitz, daher wollen Spezialisten an den Besitzer herantreten, damit dieser erforderliche Maßnahmen durchführt.

Der Strand könnten für 4 Monate geschlossen werden

Los Gigantes

Los Gigantes

Teneriffa – Los Gigantes: Nach der Tragödie in Los Gigantes werden nun Maßnahmen in Angriff genommen,  um die Sicherheit zu gewährleisten. Dem Stadtrat ist bewusst, daß das touristische Bild von Los Gigantes durch dieses traurige Ereignis beschädigt wurde, daher müssen jetzt Garantien für die  Sicherheit der Bewohner und Besucher geschaffen werden.  Dies könnte dazu führen, daß der Strand in Los Gigantes für 4 Monate geschlossen werden muß , um dies zu verwirklichen.

Kündigen Steuererhöhungen das Ende der Krise an?

Steuererhöhungen

Steuererhöhungen

Madrid: Die Steuererhöhungen die von der spanischen Regierung angekündigt und im kommenden Jahr  in Kraft treten sollen, sollen laut Madrid auch das erwartete Ende der wirtschaftlichen Krise bedeuten. Zu den viel kritisierten Maßnahmen gehören: die Abschaffung der automatischen 400 Euro Rabatt für nahezu alle Menschen, die Steuern zahlen;  eine Zwei-Punkt-Erhöhung der Mehrwertsteuer (bis zu 18 Prozent),  dies hat keine Auswirkungen auf die Kanarischen Inseln, wo die entsprechende Umsatzsteuer bei 5 % IGIC  bleibt.
Erhöhung der Quellensteuer für Sparer und Menschen mit Kapitalerträgen: 19 %  für die ersten 6.000 Euro der Gewinne und 21 %  für den Rest.

Premierminister José Luis Rodríguez Zapatero betonte, daß die Steuersenkungen und Anreize die vor fast 2 Jahren eingeführt wurden, dazu dienten den Druck auf die Familien in der Krise zu erleichtern,  diese jedoch  nicht mehr notwendig sind.