Kanaren mal wieder mit vorne in Negativstatistik

Handlungsbedarf

Spanien – Kanaren:
Dieses Mal geht es um Mobbing in der Schule. Da liegen die Kanaren auf Platz 4 innerhalb Spaniens mit den meisten Fällen. Die verschiedenen Polizeibehörden meldeten zwischen 2012 und 2017 in Spanien insgesamt 5.500 Fälle von Mobbing, davon 1.054 Fälle allein im letzten Jahr 2018. An vorderster Stelle in Sachen Schulmobbing im Jahr 2017 stand Andalusien mit 255 Fällen, gefolgt von Madrid mit 170 Fällen, 129 Fälle in Valencia und 100 Fälle auf den Kanaren. Die wenigsten Fälle gab es in Navarra und La Rioja, nämlich nur 4 Fälle, gefolgt von Kantabrien mit 11 und der autonomen Stadt Melilla mit 13 Fällen. Die am stärksten betroffene Altersgruppe ist die zwischen 12 und 14 Jahren.
Es besteht also ein großer Handlungsbedarf !

Kanaren mal wieder führend in Negativstatistik

Gesundheitswesen

Spanien – Kanaren:

Innerhalb von Spaniens sind die Kanaren mal wieder ganz vorne in einer Negativstatistik und das schon seit 9 Jahren. Laut einem Bericht der Vereinigung der Verbände zur Verteidigung der öffentlichen Gesundheit sind die Kanaren, die Comunidad Valenciana und Katalonien die autonomen Gemeinschaften mit dem schlechtesten Gesundheitswesen. Das beste Gesundheitswesen dagegen findet man im Baskenland, Navarra und Aragon.

Kanaren in Negativstatistik mal wieder mit vorne

Kanaren

Spanien – Kanaren: In ganz Spanien liegen die Kanaren auf Platz 4 was Schwarzarbeit/Schattenwirtschaft betrifft. An vorderster Stelle stehen Extremadura, Andalusien und Kastillien/La Mancha. Laut Studie wird am wenigsten betrogen  in Madrid (16,2 %), Baskenland (17 %) und Navarra (18 %). Laut Berechnungen von Funcas (Fundación de las Cajas de Ahorros – Banken) macht die Schattenwirtschaft der Kanaren 26,1 % der Steuereinnahmen aus.. Das sind 3 % mehr als der nationale Durchschnitt mit 23 %. Seit Mitte des Jahrzehnts liegt die spanische Schattenwirtschaft in allen Studien über dem europäischen Durchschnitt und damit über dem Durchschnitt der OECD- und 15 EU-Länder. Hier besteht also noch großer Handlungsbedarf, denn diese Steuergelder fehlen für wichtige Projekte.

Kinderarmut im Atlantikparadies

Dringender Handlungsdebarf

Dringender Handlungsdebarf

Kanaren:
Man hört ständig vom Touristenboom auf den Kanaren. Da sollte die Arbeitslosigkeit doch drastisch zurückgehen, doch sie liegt immer noch bei rund 19 %. Inspektionen decken auf, das Frauen (z.B. Zimmermädchen im Gegensatz zu Barmännern, beide haben den gleichen Vertrag, wesentlich schlechter bezaht werden, und das ist nicht nur in der Hotelbranche so). Vollzeitarbeiter die weniger als die 635 Euro Mindestlohn im Monat verdienen, wurden gestern in der Presse aufgefordert, dies anzuzeigen.
Und was noch erschreckender ist, auf den Kanaren leiden rund 130.000 Kinder an Kinderarmut. Somit sind die Kanaren in einer Negativstatistik mal wieder mit führend, lediglich innerhalb Spaniens noch von Andalusien übertroffen. Rund 10 % der Familien auf den Kanaren müssen mit weniger als 332 Euro im Monat auskommen, da hat manch einer sogar einer teureres Handy in der Tasche stecken!

Hohe Arbeitslosigkeit auf den Kanaren

Wirtschaft

Kanaren:
Derzeit liegt die Arbeitslosenzahl auf den Kanaren bei 27,3 %, mit anderen Worten bei 300.800 Arbeitslosen. Somit liegen die Kanaren in einer Negativstatistik von Spanien mal wieder ganz mit vorne, lediglich übertroffen von Mellila mit 33,8 % und  Andalusien mit einer Arbeitslosenquote von 29,03 % und gefolgt von Extremadura mit 27,01 %. Die niedrigste Arbeitslosenquote gibt es im Baskenland mit 12,5 % und den Balearen mit 13,02 %.

Bei Negativstatistik mal wieder auf Platz 1

Zeit zum Handeln

Spanien – Kanaren: Innerhalb Spaniens sind die Kanaren mal wieder an vorderster Stelle was das Thema häusliche Gewalt betrifft. Pro 10.000 Frauen sind immer 22,8 Frauen von häuslicher Gewalt betroffen. Der nationale Durchschnitt liegt bei 13,5 Frauen, während  es auf des Balearen mit 19,5 Frauen auch erhöht ist. In den ersten 3 Monaten diesen Jahres wurden 2.416 Anzeigen wegen Mißhandlungen erstattet. Davon wurden 23,6 % unter Schutzmaßnahmen gestellt.

Mal wieder vorne in der Negativstatistik

Straftäter

Kanaren:
Innerhalb Spaniens liegen die Kanaren mal wieder auf den vordersten Rängen in einer Negativstatistik. Dieses Mal bzgl. der Sexualstraftäter, lediglich die Balearen übertreffen uns mit einer noch höheren Zahl von Sexualstraftätern in Bezug auf die Bevölkerung. (Kanaren 1,05 Sexualstraftäter auf 1.000 Einwohner, Balearen 1,19, während der nationale Durchschnitt bei 0,87 Sexualstraftäter auf 1.000 Einwohner liegt). Wie das Justizministerium bekannt gibt, wurden bis zum 1. März diesen Jahres 2.195 Menschen auf den Kanaren für Verbrechen des Missbrauchs, der Belästigung, Körperverletzung, Misshandlung, Exhibitionismus und Korruption von Minderjährigen verurteilt. Zu den Straftaten gehört ebenfalls Menschenhandel, Prostitution und Pornographie. Der spanische Staat führt ab diesen Monat eine Sextäterliste. Somit müssen Personen die mit Minderjährigen arbeiten in Zukunft ein Zertifikat vorlegen, das bestätigt, das sie nicht in dieser Liste enthalten sind.

Kanaren mal wieder vorne bei Negativstatistik

Wirtschaft

Spanien – Kanaren:
Die Arbeitslosenzahlen in Spanien sind letztes Jahr zurückgegangen. Auch auf den Kanaren gab es letztes Jahr 45.100 Arbeitslose weniger als noch 2014. Ende 2015 waren 297.100 Arbeitslose registriert worden. Somit liegen die Kanaren in der Negativstatistik an 3. Stelle mit  26,75 % Arbeitslosen, lediglich übertroffen von Extremadura mit 28,07 % und Andalusien mit 29,83 %.

Kanaren sind Ni-Ni-Gebiet

Zeit zum Handeln

Kanaren:
Laut den Daten von AFI-Asempleo gehört einer von 5 Canarios zu der Ni-Ni-Generation, d.h. sie sind im arbeitsfähigen Alter, doch sie studieren nicht und arbeiten tun sie auch nicht (ni estudia ni trabaja). Innerhalb Spaniens sind die Kanaren bei dieser Negativstatistik mal wieder an vorderster Stelle.

Spanien in Negativstatistik mal wieder mit ganz vorne

Gesetz

Europa – Spanien:
Innerhalb der EU liegt Spanien an 2. Stelle, was den Drogenkonsum unter jungen Leuten zwischen 15 und 34 Jahren angeht. 3,3 % der jungen Leute hat in den letzten 12 Monaten Kokain konsumiert, dieses wird nur von Großbritannien mit 4,2 % übertroffen. Das Kokain kommt hauptsächlich aus Bolivien, Kolumbien und Peru nach Europa.
Während des letzten Jahres haben 14,5 Millionen junge Europäer (das sind 11,7 %) Cannabis probiert. Innerhalb Spaniens sind es sogar 17 %, die nur noch von Frankreich mit 22,1 % , Teschechische Republick mit 21,6 5 und Dänemarkt mit 17,6 % übertroffen werden. Am wenigsten Cannabis wird in Griedchenland mit 3,2 % probiert.