1. Todesopfer häuslicher Gewalt in Los Realejos für dieses Jahr

Polizei

Teneriffa – Los Realejos:
Am Freitagabend hat ein bekannter 67-Jähriger aus Los Realejos seine 47-jährige Noch-Ehefrau erstochen, brachte das 9-jährige Enkelkind zu Familienange-hörigen und floh dann mit dem Auto. Dabei verursachte er einen Unfall, bei dem er und zwei weitere Person verletzt wurden. Alle befinden sich außer Gefahr. Das Opfer hatte den Täter wegen verbaler Mißhandlungen angezeigt, und am 17.1. hatte die Polizei bei ihr nachgefragt, wie es ihr ginge und verweis sie auf Schutzmaßnahmen. Sie meinte, diese bräuchte sie nicht und 2 Tage später, war sie dann tot.
Allein im letzten Jahr sind mindestens 56 Personen durch die Hand ihres Partner oder Ex-Partner gestorben.

56 tödliche Opfer durch häusliche Gewalt

Zeit zum Handeln

Spanien:
Das neue Jahr beginnt meist mit Statistiken. So wurden heute die Zahlen der getöteten Frauen vom letzten Jahr veröffentlicht. In Spanien wurden letztes Jahr wenigsten 48  Frauen durch ihrer Partner oder Expartner getötet, hinzu kommen 8 minderjährige Kinder, die ebenfalls von solchen Tätern getötet wurden. In Spanien hat man im Jahre 2003 mit den offiziellen Aufzeichnungen solcher Statistiken begonnen. Seitdem sind in Spanien 943 Frauen und Kinder durch häusliche Gewalt getötet worden. Auf diesem Gebiet besteht noch großer Handlungsbedarf, vor allem um die Opfer besser zu schützen.

Schulmobbing: Täter wollten Opfer wieder attackieren

La Laguna

Teneriffa – La Laguna:
Es ist höchste Zeit zum Handeln!
Das Video über den Schulmmobingfall am Montag in La Laguna, welches über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde, sorgt für Alarm und Aufregung.
Am Dienstagabend mußte die Polizei ausrücken, weil eine Gruppe Jugendlicher (wahrscheinlich die Gruppe der Täter) sich auf den Weg zum Haus des  13-jährigen Opfers gemacht haben, um sehr wahrscheinlich wegen der Anzeige Rache zu nehmen. Andere Jugendliche meldeten der Polizei, daß diese Gruppe sich in der Nähe der Hauses des Opfers befanden und nach der genauen Adresse fragten. Als die Polizei erschien machten sie sich aus dem Staub. Die gleiche Gruppe wartete gestern vor der Schule und war auch wieder in der Nähe des Hauses gesichtet worden. Die Untersuchungen laufen.

Häusliche Gewalt ein riesiges Problem

Zeit zum Handeln

Kanaren:
Das sind erschreckende Zahlen, denn 2016 wurden jeden Tag im Durchschnitt 39,3 Anrufe von Frauen registriert, die Opfer häuslicher Gewalt/Mißhandlungen wurden. Insgesamt gingen 14.390 Anrufe von Betroffenen bei der 112 ein. Diese Zahlen können 2 Realitäten wiederspiegeln. Zum einem das die Fälle von häuslicher Gewalt zunehmen und zum anderen, das Opfer dieser Gewalt nicht mehr solange zögern, bis sie Meldung machen. Tatsache ist jedoch, das allein letztes Wochenende 2 Frauen auf den Kanaren von ihren Partnern ermordet wurden. Insgesamt sind es bisher in diesem Jahr ((vom 1.1. bis 1.4.17)  schon 18 Frauen in ganz Spanien, die aufgrund häuslicher Gewalt ihr Leben verloren haben. Da besteht noch großer Aufklärungs- und Handlungsbedarf.

Britische Reality-Stars Opfer von Gewalt

Dreharbeiten

Teneriffa – Süden:
Mehrere britische Reality-Stars von „The Only Way Is Essex (TOWIE)“, die hier Dreharbeiten auf der Insel gemacht haben, wurden Opfer von Gewalt, nachdem sie bei McDonald Essen holen wollten. Während sie auf das Essen warteten wurden sie (laut The Sun) von mehreren marrokanischen Raufbolden erst verbal und dann immer aggressiver angegriffen bis hin zur Schlägerei. Als die Polizei in Anmarsch war, verflüchtigten diese sich ganz schnell. Die Stars sind seit letzter Woche wieder in der Heimat.

Warnung für Opfer häuslicher Gewalt

Polizei

Spanien: Juan Ignacio Zoido, Innenminister, hat bekannt gegeben, das in Kürze ein Warnsystem für Opfer häusliche Gewalt aktiviert wird. Somit erhalten Opfer und Polizisten, die sie beschützen, auf ihre Telefone Warnungen, wenn ein Täter aus dem Gefängnis rausgelassen wird. Details wie Zeitraum und Grund des Freiganges werden angeben.

Projekt Escan auch auf den Kanaren

Zeit zum Handeln

Zeit zum Handeln

Kanaren:
Das Projekt Escan wurden vor einigen Jahren in Murcia entwickelt. Dabei werden speziell trainierte Hunde zum Schutz von Opfern häuslicher Gewalt eingesetzt. Diese Initiative, die nun auch auf den Kanaren eingeführt werden soll, soll bei den Opfern die mentale Erholung und den Schutz fördern und stärken. Betroffene arbeiten mit einer Gruppe von Psychologen, Therapeuten, Sozialarbeitern, rechtliche Betreuer/Anwälte und Tiertrainer zusammen, die ihre Eignung für einen solchen Hund feststellen. Die Hunde tragen Maulkorb und werden im Falle einer Annäherung an das Opfer, den Täter mit ihrer Vorderseite rammen.

Schon wieder 2 Opfer häuslicher Gewalt

Zeit zum Handeln

Spanien – Fuerteventura:
Gestern sind schon wieder 2 Frauen durch die Hand ihrer Partner gestorben. Eine 28-jährige Kolumbianerin wurde von ihrem 33-jährigen Partner aus der Dominikanische Republik bei einem Streit in Fuerteventuramit dem Messer attackiert. Er stach 10 mal zu. Einige Zeit später ging er zur Polizei und gab alles zu. Die Polizei eilte zum Tatort, wo sie die junge Frau schwerverletzt in einer Blutlache vorfanden. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, das sie aufgrund ihrer schweren Verletzung per Hubschrauber nach Gran Canaria fliegen ließ, wo sie aber ihren Verletzungen erlag.
Desweiteren hat ein 40-Jähriger gestern seine 36-jährige Ex-Partnerin (die Tochter von Flamenco-Sängerin Juana Vargas) in Lebrija/Sevilla ermordert. Seit 2 Wochen hatte er ein Annäherungsverbot. Zurück bleiben zwei Kinder im Alter von 11 und 7 Jahren.

Letztes Jahr starben 51 Frauen durch häusliche Gewalt in Spanien

Krimineller

Spanien:
Häusliche Gewalt ist ein zunehmendes Problem. Allein im letzten Jahr starben in Spanien 51 Frauen durch häusliche Gewalt durch Partner oder Ex-Partner. Seit gestern ist das 1. Opfer diesen Jahres durch häusliche Gewalt in Elche zu beklagen. Die 70-jährige und ihre Schwester wurden vom Ex-Mann ermordet, anschließend erhängte er sich selbst.