Patera im Süden Teneriffas angekommen

Hafen Los Cristianos

Teneriffa – Los Cristianos:
Am Freitagabend wurde eine Patera mit 36 Immigranten (davon 16 Frauen, 2 Babies, ein 4-jähriges Kind und 17 Männer) ca. 80 km vor Punta Rasca entdeckt. Sie wurden von einem Handelsschiff gerettet und um Kurz vor 22 Uhr in den Hafen von Los Cristianos gebracht. Sie sind alle wohlauf. Sie waren in Agadir gestartet und haben sich 4 Tage nur mit Keksen und etwas Wasser ernährt. Sie stammen alle südlich von der Sahara. Bis dahin waren dieses Jahr schon 520 Immigranten mit Pateras auf den Kanaren angekommen.

Wieder Patera auf Gran Canaria angekommen

Gran Canaria

Gran Canaria – Arguineguin:
Heute Morgen, um 7.48 Uhr hat das SIVE-Alarmsystem eine Patera gemeldet, die die Küstenwache dann 4,6 km vor der Südküste in Empfang nahm und in den Hafen von Arguineguin brachte. An Bord waren 14 Frauen, 10 Männer und 5 Kleinkinder zwischen 1 – 6 Jahre alt aus Afrika. 3 Immigranten (2 Frauen wegen Unwohlsein und 1 Mann wegen eines Schlags auf der rechten Hand) wurden medizinisch versorgt.

Schon wieder Patera gekentert – 6 Tote

Kanaren

Afrika – Kanaren: Mindestens 3 Pateras haben sich innerhalb einer Woche auf den Weg von Afrika zu den Kanaren aufgemacht. Jedoch kam nur eine Patera sicher hier an. Nur wenige Stunden nach dem Start in Sidi Ifni, im Süden von Marokko, wo gestern eine Patera mit 30 Personen gestartet war kam es zu einem weiteren Unglück. Ein paar Kilometer westlich dieser Bucht war die Patera gekentert. Dabei kamen 2 Frauen, ein Baby und 3 Männer ums Leben.
Traurige Bilanz bei der Suche nach einem besseren Leben: Zwischen Januar 2018 und Juni 2019 ertranken mindestens 1.020 Menschen bei 70 Schiffskenterungen, als sie versuchten, die südliche Grenze von Marokko nach Spanien zu überqueren. Nur 25% der Leichen wurde geborgen, während man nichts von den restlichen 816 Migranten weis.

20 Tote auf dem Weg nach Gran Canaria

Gran Canaria

Westsahara – Gran Canaria:
Letzten Donnerstag hatte sich eine Patera mit 39 Mann vom Süden der Westsahara (von der Küste Dakhla, das alte Villa Cisneros) aufgemacht, um nach Gran Canaria (Direktlinie 450 km) zu fahren. Einen Tag später meldete Familienangehörige das Verschwinden der Patera. Am Sonntag wurden mehrere Leichen an der Küste Dakhlas angeschwemmt, darunter auch die des bekannten saharauischen Rappers Said Lili Flitox, einer der Protagonisten des Dokumentarfilms „Das Leben wartet“. 13 Personen konnten gerettet werden und gaben an, daß der Kapitän die Patera wegen Problemen verlassen hatte. Er sprang mit einer Rettungsweste ins Meer und überlies die anderen ihrem Schicksal.

13 Minderjährige mit Patera in Palm Mar angekommen

Palm-Mar

Teneriffa – Palm Mar: Gestern um kurz vor 17 Uhr ist eine Patera mit 13 Minderjährigenin dem Gebiet von Punta Rasca in Palm Mar angekommen. Ein Fischer hatte die Polizei alarmiert. Die Minderjährigen sind wohl im Alter von 14-15 Jahren. Drei von ihnen mußten wegen Dehydration ins Krankenhaus gebracht werden.
Auch vor Gibraltar wurde eine Patera mit 55 Immigranten, davon 3 Frauen und 10 Minderjährige, von der Küstenwache in Empfang genommen.

Patera auf Fuerteventura angekommen

Fuerteventura

Fuerteventura – Morro Jable:
Nach Mitternacht ist eine Patera mit 16 Immigranten an der Küste von Morro Jable angekommen. Die Rettungsdienste kümmerten sich um die Bootsinsassen, einer mußte ins Krankenhaus gebracht werden.
Dies ist seit letzten Samstag  bereits die 4. Patera, die auf den Kanaren eintraf. Die Anzahl von Immigranten, die per Patera in den ersten 5 Monaten des Jahres hier auf den Kanaren  ankamen, ist um 228% gestiegen.

Suche nach Einjährigen, der von Patera gefallen ist

Küstenwache

Gran Canaria – Arguineguin:
Gegen Mitternacht kam eine Patera an der Küste von Arguineguin an. Auf der Patera waren 19 Personen, davon 11 Frauen, 5 Männer und 3 Kinder (2 Einjährige und ein 7 Jahre altes Mädchen). Während des Aussteigens ist ein Einjähriger ins Meer gefallen und aufgrund der Dunkelheit konnte es nicht gefunden werden.  Ein Hubschrauber, Boote der Küstenwache und vom Roten Kreuz sind im Einsatz, um das Gebiet nach dem Einjährigen abzusuchen. Ebenso werden 2 Erwachsene gesucht, die bisher nicht lokalisiert werden konnten.