Kanaren mal wieder mit vorne in Negativstatistik

Handlungsbedarf

Spanien – Kanaren:
Dieses Mal geht es um Mobbing in der Schule. Da liegen die Kanaren auf Platz 4 innerhalb Spaniens mit den meisten Fällen. Die verschiedenen Polizeibehörden meldeten zwischen 2012 und 2017 in Spanien insgesamt 5.500 Fälle von Mobbing, davon 1.054 Fälle allein im letzten Jahr 2018. An vorderster Stelle in Sachen Schulmobbing im Jahr 2017 stand Andalusien mit 255 Fällen, gefolgt von Madrid mit 170 Fällen, 129 Fälle in Valencia und 100 Fälle auf den Kanaren. Die wenigsten Fälle gab es in Navarra und La Rioja, nämlich nur 4 Fälle, gefolgt von Kantabrien mit 11 und der autonomen Stadt Melilla mit 13 Fällen. Die am stärksten betroffene Altersgruppe ist die zwischen 12 und 14 Jahren.
Es besteht also ein großer Handlungsbedarf !

Schulmobbing: Täter wollten Opfer wieder attackieren

La Laguna

Teneriffa – La Laguna:
Es ist höchste Zeit zum Handeln!
Das Video über den Schulmmobingfall am Montag in La Laguna, welches über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde, sorgt für Alarm und Aufregung.
Am Dienstagabend mußte die Polizei ausrücken, weil eine Gruppe Jugendlicher (wahrscheinlich die Gruppe der Täter) sich auf den Weg zum Haus des  13-jährigen Opfers gemacht haben, um sehr wahrscheinlich wegen der Anzeige Rache zu nehmen. Andere Jugendliche meldeten der Polizei, daß diese Gruppe sich in der Nähe der Hauses des Opfers befanden und nach der genauen Adresse fragten. Als die Polizei erschien machten sie sich aus dem Staub. Die gleiche Gruppe wartete gestern vor der Schule und war auch wieder in der Nähe des Hauses gesichtet worden. Die Untersuchungen laufen.

Schon wieder Schulmobbing

La Laguna

Teneriffa – La Laguna:
Verroht unsere Gesellschaft total?
Die Fälle von Schulmobbing nehmen rasant zu. So wurde gestern ein Video in den sozialen Netzwerken verbreitet, wo man sieht, wie am Montag ein Mädchen ein anderes Mädchen attackiert und brutal geschlagen hatte. Das Opfer und 2 weitere Freundinnen (13,14 und 15 Jahre alt) wurden über 500 m verfolgt und erlitten mehrere Verletzungen und leben nun mit Ängsten. Das sie nicht mehr in die Schule wollen ist verständlich. Sie erstatteten Anzeige. Traurigerweise haben andere Schüler die Täterin auch noch ermuntert und aufgefordert, daß Opfer zu schlagen und zu töten. Die Behörden sind eingeschaltet und die Untersuchungen laufen.

Schulmobbing! Neues Sorgentelefon!

Telefon

Telefon

Spanien – Kanaren:
Das Problem von Schulmobbing hat eine stark steigende Tendenz. Der Fall einer 8-Jährigen auf Mallorca, die von 12 Mitschülern gemobbt und daraufhin stationär behandelt werden mußte, ging letzte Woche durch die Presse. Daher sieht man sich gezwungen eine neue, kostenfreie Telefon-Hotline für Betroffene einzurichten. Unter der Nr: 900 018 018 kann man mit Psychologen und Spezialisten reden. Die Nr. ist ganzjährig, rund um die Uhr besetzt und ist ab dem 1. November einsatzbereit.

Alarmierend: Schulmobbing

Zeit zum Handeln

Spanien: Erschreckend, Schulmobbing hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Mittlerweile sind 40 % der 7-9-Jährigen von Mobbing in der Schule betroffen. Im Oktober letzten Jahres hat sich ein 11-Jähriger deshalb in Madrid umgebracht. Die spanische Regierung richtet daher ein spezielles Sorgentelefon für Betroffene ein. Im Falle von Schulmobbing, sollte der Lehrer bzw. der Direktor informiert werden. Wenn das Problem nicht gelöst wird, dann sollte man sich an die Asociación de madres y padres de alumnos (AMPA) wenden. Nächster Schritt wäre einen sogenannten Inspector educativo einzuschalten. Bei ernster Gefahr für das Kind die Polizei einschalten. Es gibt verschiedene Gruppen (wie z.B. Asociación Española para la Prevención del Acoso Escolar – A.E.P.A.E.), die Betroffenen zur Seite stehen.