Fast 70 % der Spanier vom Klimawechsel betroffen

Klimawandel

Spanien:
Der Klimawandel betrifft bereits 68,5 % der Spanier (das sind 32 Millionen), aufgrund einer Anhäufung sehr heißer Jahre im letzten Jahrzehnt, der Verlängerung der Sommer und der Zunahme tropischer Nächte. Dies zeigt eine Studie der staatlichen Wetteragentur Aemet. In dieser wurden Daten seit dem Jahr 2011 über die wärmsten jährlichen Durchschnitts-temperaturen während der mindestens 5 letzten Jahren in 37  (von insgeamt 58) Observatorien in der gesamten spanischen Geographie zusammen getragen. Die Daten zeigen ebenfalls, daß die Oberfläche mit semiaridem Klima (6-9 Monate markante Trockenheit, wenig Niederschlag, hohe Temperaturen) in den letzten 5 Jahrzehnten um 30.000 km2 (ca. 6% der Oberfläche Spaniens) zugenommen hat und die am stärksten betroffenen Gebiete sind: Castilla-La Mancha, Ebrotal und Südosthalbinsel. Heutzutage dauert ein Sommer im Durchschnitt 5 Wochen länger als in den 80-zigern. Die Wassertemperaturen nehmen zu, die A nzahl der tropischen Nächte ebenfalls. Und nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind zwischen 2006 und 2017 insgesamt 83 Menschen an einem Hitzschlag und zwischen 2004 und 2016 insgesamt 446 Personen an übermäßiger Hitzeexposition gestorben.

Santa Cruz wird die Zugangsbeschränkung von Fahrzeugen in der Stadt studieren

Santa Cruz

Teneriffa – Santa Cruz:
Die Studie wird klären, welche Methode am besten geeignet ist, um den Zugang von Fahrzeugen in die Hauptstadt zu kontrollieren. Ziel ist es, den täglich Verkehrskollaps zu vermeiden. Etwa 27.000 Fahrzeuge fahren täglich nach Santa Cruz rein und jedes Jahr werden 76 Millionen Bewegungen registriert, die Tendenz ist steigend. Als Vorschlag für die Alternativen zur Bekämpfung des Verkehrskollaps gilt, z.B. zu Stoßzeiten der Zugang von Fahrzeugen in bestimmten Gebieten der Hauptstadt zu verbieten. Die Ergebnisse der Studie bleiben abzuwarten. Die Firma die den Zuschlag für diese Studie bekommt, soll diese aber in 3 Monaten abgeschlossen haben.

Santa Cruz ist Veg-Friendly

Santa Cruz

Teneriffa – Santa Cruz:
Laut einer Studie einer Ferienhausvermittlung, liegt Santa Cruz de Tenerife auf Platz 2. der Veg-friendly Städte in Spanien. Somit ist also klar, das es hier eines der größten und besten Angebote von veganen und vegetarischen Lebensmitteln gibt.
Auf Platz 1. liegt Granada und den 3. Platz belegt Barcelona. In Santa Cruz haben sich 9 Lokale darauf spezialisiert,  8 davon innerhalb von 5 km. Hinzu kommen Restaurants die ein vegetarisches Angebot in ihren Menüs anbieten und Geschäfte die sich auf vegetarische Produkte spezialisiert haben. Somit gibt es in Santa Cruz insgesamt 21 solcher Lokalitäten. Innerhalb Europas liegt Amsterdam auf Platz 1. 


Fahren und Handybedienung gleichzeitig biologisch unmöglich

Verkehr

Spanien – Toledo:
Nach einer Studie des Hospital Nacional de Parapléjicos in Toledo ist Autofahren und Handybedienung gleichzeitig biologisch unmöglich, da beides absolute Aufmerksamkeit fordert und das Gehirn  nicht fähig ist, dies beides simultan zu erledigen – auch wenn viele Autofahrer anderer Meinung sind. Tatsache ist aber, daß die Studie gemacht wurde, weil ein vermehrtes Auftreten von Autounfällen durch Handygebrauch registriert wurde. Laut dem Neurowissenschaftler Juan de los Reyes Aguilar kann man zwar gehen und telefonieren gleichzeitig, wobei ebenfalls die die Aufmerksamkeit gestört sein kann, so daß man z.B. stolpert und die Orientierung verliert, was man aber wieder nie den Griff bekommt. Beim Autofahren kann aber eine kurze Unaufmerksamkeit verheerende Folgen bis hin zum Tod haben. Laut dem Neurologen Antonio Oliviero hat das Telefonieren während des Fahrens eine negative Auswirkung auf das Fahrverhalten, man braucht eine halbe Sekunde länger um zu Bremsen. Außerdem braucht man länger um seine Geschwindigkeit anzupassen. Laut offiziellen Angaben ereignen sich 80 % der Unfälle innerhalb von 3 Sekunden durch eine Ablenkung, außerdem werden über 50 % der Verkehrszeichen durch telefonierende Autofahrer ignoriert.

Über 70% der ertrunkenen Kinder konnte nicht schwimmen

Schwimmen

Spanien:
Dies ist eine erschreckende Erkenntnis. Denn laut einer Studie, die in 21-Notfall-Kinderkliniken in ganz Spanien durchgeführt wurde, haben über 70 % der Kinder, die zwischen 2009 und 2010 ertranken, nicht Schwimmen können und auch keinerlei Hilfen (wie z.B. Schwimmring – oder Ärmchen) benutzt. Kinder unter 6 Jahren gehören zu der gefährdesten Gruppe und die Mortalität durch Ertrinken ist sehr hoch. Daher sind Beaufsichtigung und notwendige Vorsichtsmaßnahmen unerläßlich.

Ab 2016 Transrapid auf Teneriffa?

Teneriffa

Teneriffa

Teneriffa: Laut Inselpräsident Ricardo Melchior könnte, wenn man sich für die Transrapid entscheidet, bereits 2016 die Zugverbindung Nord-Süd funktionieren.  Im Januar 2011 sollen bereits die ersten Ergebnisse einer Studie über die Transrapid auf Teneriffa vorliegen und im März würden dann die endgültigen Studienergebnisse über die Durchführbarkeit vorliegen. Wenn dies realisiert wird, würde man schon 2016 die Transrapid auf Teneriffa haben, dies wäre dann in der Hälfte der Zeit die das normale Zugprojekt benötigen würde.  Die Sozialisten haben schon ihre Ablehnung des Projektes angekündigt.