Chinesischer Konzern Fosun rettet Thomas Cook

Fliegen

Kanaren:
Hier freut man sich über die Rettung von Thomas Cook durch den chinesischen Konzern Fosun und man vertraut darauf, daß sie eher auf die kanarischen Inseln, als auf die Türkei setzen.Thomas Cook soll nun leistungsfähiger und finanziell sicherer werden. Doch das bleibt noch abzuwarten, denn die hiesigen Preise sind weit höher als in der Türkei und dem restlichen Mittelmeerraum. Fosun wird ca. 500 Millionen Euro einspeisen und 75% des touristischen Geschäfts und 25% der Fluggesellschaft abwickeln.

Rote Zahlen bei Thomas Cook steigen

Thomas Cook

Kanaren:
Thomas Cook hat das 1. Halbjahr des Geschäftsjahres mit roten Zahlen geschlossen. Es hat satte 1.880 Millionen Euro verloren, das ist fast 7 x mehr als im Vorjahreszeitraum und dementsprechend erlebte die Firma an der Börse einen Sinkflug. Thomas Cook hat letztes Jahr 143.000 Reisende verloren und macht den kanarischen Markt für den Rückgang der Reservierungen verantwortlich. Denn die hohen Preise auf den Kanaren (Leute reisen deshalb lieber anders wohin), die hohen Temperaturen in ganz Spanien und der Brexit wären die 3 Hauptgründe für schwindende Kundschaft.  Obwohl die Zahl rückläufig sind, so kommen dorch noch rund 2,1 Millionen Reisende mit Thomas Cook auf die Inseln.

Thomas Cook verkäuft keine Loro Paque Tickets mehr

Loro Parque

Teneriffa – Puerto de la Cruz:
Der Loro Parque zählt zu den besten Attraktionen auf Teneriffa. Doch gestern kündigte der britische Reiseveranstalter Thomas Cook an, daß er ab nächsten Sommer keine Tickets mehr für die Attraktionen mit gefangenen Killerwalen verkaufen wird, mit denen er bisher zusammengearbeitet hat. Laut BBC sind das der Loro Parque in Teneriffa und auch SeaWorld in Florida (USA). Direktor Peter Fankhauser, weist darauf hin, daß beide Attraktionen strenge Audits zum Wohlergehen der Tiere bestanden haben, aber Thomas Cook dennoch aufhören wird, sie ihren Kunden gemäß ihren neuen internen Vorschriften zu empfehlen.

Thomas Cook will keine Touristen mehr auf die Kanaren schicken

Teneriffa

Spanien – Kanaren – Balearen:
Der britische Reiseveranstalter Thomas Cook hat angekündigt, daß er keine Touristen mehr wegen der steigenden Preise in Spanien, insbesondere auf den Kanaren und Balearen, schicken will. Dort sind die Preise zwischen 6% – 8% angestiegen. Diese Nachricht hat keine Überraschung bei Jorge Marichal, Präsident der Hotelvereinigung ASHOTEL, ausgelöst, da dieser darauf hinweist, daß dies eine Strategie von Thomas Cook sei, um die Schuld  für ihre wirtschaftlichen Schwierigkeiten auf die hiesigen Hotelpreise abzuwälzen.  Bereits 2010 hatte Thomas Cook 5% von hiesigen Hotels verlangt, um ihre Verluste wegen des isländischen Vulkanausbruchs abzumilden. Laut Marichal ist Thomas Cook das einzige Reisenunternehmen, das sich bisher beschwert hat. Sie werden dann wohl ihr Augenmerk in Zukunft mehr auf Reiseziele wie Griechenland, Kroatien oder Zypern lenken.

Finanzproblem bei Thomas Cook

Flughafen

Flughafen

Kanaren:
Der Tourismussektor auf den Kanaren beobachtet mit gemischten Gefühlen die Entwicklung bei Thomas Cook. Der Reiseveranstalter hat große Finanzprobleme, die Befürchtungen laut werden lassen, daß es zu gestrandeten Touristen und unbezahlten Rechnungen kommen könnte. Die finanzielle Schwierigkeiten führten gestern zu einen schlagartigen Verkauf von Aktien, was einen Fall von 75 % zur Folge hatte.

Kehrtwende bei Thomas Cook

Zahlung

Zahlung

Kanaren:

Der Streit konnte gestern auf dem World Travel Market beigelegt werden und Thomas Cook hat sich bereit erklärt,  die noch ausstehenden  5 %  (ca. 6 Millionen Euro) an die Hotels und Apartment-Komplexe auf den Kanarischen Inseln in den nächsten Monaten zu zahlen.
Thomas Cook hatte die 5 % ausstehenden Zahlung zurückgehalten. Es ging dabei um Verluste durch die Aschewolke, die im Frühjahr dieses Jahres zu erheblichen Problemen auf beiden Seiten führte.