Evakuierungsplans für Tiere in Katastrophen- und Notsituationen gefordert

Schafe

Kanaren:
Die Feuer der letzten Wochen und die weltweite Zunahme von Katastrophen führt einem ganz klar vor Augen wie wichtig ein Evakuierungsplans für Tiere in Katastrophen- und Notsituationen ist. Die PACMA-Partei hatte bereits im Jahr 2015 einen solchen Plan von der kanarischen Regierung gefordert. Doch bisher wurde nichts in die Wege geleitet. Aus diesem Grund übermittelt heute PACMAC mehr als 26.000 Unterschriften digital (innerhalb von 4 Tagen gesammelt) der kanarischen Regierung und man hofft, das endlich was unternommen wird. Viele Tiere konnten nur durch beherztes Handeln und Mitgefühl einiger gerettet werden. Andere, es könnten „Tausende und Abertausende“ sein, sind elendig verbrannt.
Hier besteht dringender Handlungsbedarf!

Beherzte Polizeikräfte retten Tiere

Ziegen

Gran Canaria – Artenara:
Agenten der Guardia Civil und der Policia local haben am Montagabend Ställe und mehrere Zwinger geöffnet, um die Tiere darin vor dem Feuer zu befreien. Die fast 100 Tiere wurden in ein gefahrloses Gebiet gebracht und mit Wasser und Nahrung versorgt, darunter auch deorientierte Ziegen, die man gefunden hatte. 25 Tiere konnten an ihre Besitzer zurückgegeben werden, die in städtische Einrichtungen evakuiert wurden.

Mal wieder traurige Bilanz: ausgesetzte Hunde und Katzen

Hund

Spanien:
Nach Angaben des spanischen Verbandes der kommunalen Tierärzte (AVEM) wurden letztes Jahr in ganz Spanien insgesamt 138.000 Hunde und Katzen ausgesetzt. Und das obwohl das Aussetzen von Tieren mit Gefängnisstrafen von 1-3 Jahre, laut Strafgesetzbuch, bestraft wird.  Von all diesen Tieren, die im letzten Jahr von Beschützern oder Tierheimen eingesammelt wurden, schafften es nur 15 % zurück zu ihrem Besitzer. Das Aussetzen von Tieren ist ein riesiges Problem, weshalb Aufklärungskampagnen spanienweit durchgeführt werden. Sich ein Tier zu halten bedeutet Verantwortung zu übernehmen, die lebenslang gilt. Und außerdem ist erwiesen, daß das Knuddeln von Tieren Streß abbaut, sie trösten uns, sie Lebenshelfer, uvm..

Valle Colino braucht dringend mehr Platz

Hund

Teneriffa – La Laguna:
Das Tierheim Valle Colino in der Calle Cartagena, s/n, 38205 San Cristóbal de La Laguna, nimmt im Durchschnitt jährlich 2.500 Hunde und Katzen auf. Dafür ist viel Geld und Platz notwendig. Eine Erweitung ist dringend notwendig. Und zuletzt gab es auch etliche Geldschwierigkeiten, weil die entsprechenden 4 Gemeinden (Santa Cruz, La Laguna, El Rosario und Tegueste), aus denen das Tierheim die Tiere rettet, nicht die vereinbarten Gelder zahlten. Die Instandhaltung von Valle Colino kostet jährlich 300.000 Euros, 257.000 werden normalerweise durch die 4 Gemeinden abgedeckt und der Rest durch Spenden und Adoptionen. Letzten Donnerstag haben sich dann die Zuständigen der 4 Gemeinden mit Fecapap, die nun die Leitung von Valle Colino übernehmen) getroffen, um das weitere Vorgehen festzuhalten. Jede Gemeinde wird eine entsprechende Verinbarung mit dem Tierheim treffen. Das Tierheim lestet auch viel Aufklärungsarbeit. Es ist wichtig, das Tierhalter ihrer Verantwortung nachkommen und ihre Tiere liebevoll und artgerecht behandeln. Auf diesem Gebiet besteht noch großer Handlungsbedarf, denn hier werden täglich ausgesetzte und mißhandelte Tiere gefunden. Wer sein Tier liebt, der chipt es auch, damit man es jederzeit wieder seinem Besitzer zuführen kann, wenn es mal abhanden kommt.

 

Angstmedikament für Tiere

Hund

Weltweit:
Tierbesitzer kennen das Problem, wenn die Weihnachts- und Silvesterfeierlichkeiten vor der Tür stehen. Unsere Tiere leiden schrecklich unter Angst, wegen des Lärms. Die Ergebnisse einer Studie der Universität in Pennsylvania zeigten nun, daß die Mehrheit der Hunde ( 72%)  eine positive Wirkung auf die Behandlung mit Dexmedetomidin zeigten. Sie zeigten weniger Anzeichen von Angst wie z.B. Keuchen, Zittern, Jammern, Bellen, Knurren, Heulen, Urinieren, usw..

Massenvergiftung von Tieren im Anaga

Katze

Teneriffa – Anaga:
Die Naturschutzeinheit der Guardia Civil (Seprona) ist nun gefordert, die Massenvergiftung von Tieren im Anaga-Gebiet, bisher 9 Enten, 4 Gänse, 4 Tauben, eine Turteltaube und eine Katze (es ist nicht auszuschließen, daß noch mehrere Tierkadaver auftauchen), aufzuklären.  Die Waldagenten hatten gestern im Barranco von Igueste de San Andres die Tierkadaver entdeckt und Meldung gemacht. Die toxikologische Analyse steht noch aus.

Warnung Weihnachtsgeschenke: Tiere sind kein Spielzeug!

Pastor Garrafiano

Teneriffa – Santa Cruz:
Das Ayuntamiento von Santa Cruz hat gemeinsam mit den Veterinären eine Anzeige geschaltet, in der wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten, die Bevölkerung nochmals darauf hingewiesen wird, das Tiere kein Spielzeug sind.
Oft denken Personen, ein kleines, junges Tier sei eine nette Geschenkidee, doch wie die Anzeige sagt: Para todo la vida, mascotas no son juguetes (Sie sind für ein ganzes Leben, Tiere sind kein Spielzeug). Wer sich ein Tier zulegt, sollte sich darüber im Klaren sein, das er Verantwortung übernehmen muß. Und ein Tier kostet auch Geld und muß neben den Mahlzeiten auch medizinisch versorgt, gechippt und regelmäßig geimpft werden. Es wächst, braucht Platz, Zuneigung und Auslauf.
Dessen sind sich leider Viele nicht bewußt! Wer sich in seinem Leben nicht umstellen und einschränken lassen will, sollte daher keine Lebensgeschenke erhalten!

Das Vergiften der Tiere geht weiter

Katzen

Teneriffa – Playa de la Arena:
Dieses Mal sind ca. 25 Katzen an einer Futterstelle in Playa la Arena vergiftet worden. Es wurde Anzeige erstattet und man ist auf der Suche nach dem Täter.
Wir haben Grund zur Annahme, das nicht viel passieren wird, denn auch wir sind immer noch auf der Suche nach dem Schuldigen, der Ende Oktober in Costa del Silencio wenigsten 30-40 Hunde vergiftet hatte, außerdem sind ca. 10 Hunde gestorben und auch Katzen und andere Tiere fielen dem Gift zu Opfer. Nur wenige Tage nach dem Vorfall, hieß es man habe den Schuldigen. Wir hatten damals Seprona eingeschaltet, die auch zur Beweisaufnahme in dem Gebiet nach Beweisen suchte und auch einiges fand. U.a. sind mindestens 2 der unter Tierschutz stehenden Minidragones (große Eidechsen mit blauen Flecken) tot neben Giftstellen aufgefunden worden. Doch gerade dieser Tage haben wir erfahren, das bei Gericht der Fall archiviert wurde, man hätte keine richtigen Beweise und auch der Zeuge weiß auf einmal nichts mehr Genaues. Was sehr beunruhigend ist, denn vor 2 Wochen war ein Nachbarshund schon wieder vergiftet gewesen (wieder mit Hühnerfleisch, was hinter Chayofita ausgelegt worden war). Alle Tierhalter müssen also weiterhin auf der Hut sein und dürfen nicht darauf vertrauen, daß diesen Missetätern etwas geschieht.

Tiere dürfen ab kommenden Montag Bus fahren

Titsa

Teneriffa:
Dies war schon immer ein Problem und für Tierbesitzer ein Ärgernis. Doch die Busgesellschaft TITSA wird ab kommenden Montag, den 19.10.2015, ihren Fahrgeästen erlauben, ihre Tiere im Bus mitzunehmen. Voraussetzung: Das Tier wiegt nicht mehr als 10 Kilo und wird in einer Tasche oder etwas Vergleichbaren mit Maßen nicht über 60x35x35 transportiert. Blindenhunde sind natürlich immer erlaubt.

Krise erschwert das Leben der Tiere

Hund

Kanaren: Seit Beginn der Krise hat sich das Aussetzen von Tieren verfünffacht. Tierschützer fordern verschärfte Gesetze und Sanktionen für Aussetzen, Mißhandeln und die Vernachlässigung von Tieren. Wer ein Tier findet oder Mißhandlungen beobachtet, sollte die Polizei informieren. Die haben die spezielle Einheit Seprona, die für Tier- und Naturschutz zuständig ist. Auf den Kanaren kommt man schneller zu einem Tier, als wie zu einem Job.