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Kanaren - Alle 7 Inseln - Vulkanismus

Vulkane auf den Kanaren

Vilkan auf Lanzarote
Vulkan auf Lanzarote
im Timanfaya Nationalpark

Bei allen Kanarischen Inseln handelt es sich nicht um abgetrennte Landstücke vom Afrikanischen Kontinent. Dieses ist nur eine frühere Vermutung gewesen. Bei den Kanarischen Inseln handelt es sich auch nicht um den versunkenen Kontinent Atlantis. Es ist erwiesen, dass die Kanarischen Inseln, geologisch gesehen, vulkanischen Ursprung sind. Die Kanarischen Inseln sind in Terciär durch unter merische Vulkane entstanden. Vom Osten zum Westen verlief eine Bruchzone, aus der ständig Lava ausgeschüttet wurde. Die Geologen haben festgestellt, dass Fuerteventura die älteste Kanarische Insel ist, und ein alter von 20 Millionen Jahren aufweist. Später ist durch die Bruchzone der Afrikanischen Platte erneut Lava ausgetreten und hat vor 15 Millionen Jahren Lanzarote entstehen lassen. Auf der Insel Lanzarote gibt es die ältesten Basaltgesteine, die Geologen gefunden haben.

Nach ca. 14 Millionen Jahren entstand die Insel Gran Canaria, nach 12 Millionen Jahren die Insel la Gomera, nach 7 Millionen Jahren die Insel Teneriffa, nach 2 Millionen Jahren die Insel la Palma und zuletzt vor 1 Millionen Jahren, die Insel el Hierro.

Geologen haben ebenfalls festgestellt, dass bei el Hierro die nächsten Kanarischen Inseln entstehen werden. Geologen haben ebenfalls festgestellt, dass aufgrund des unterschiedlichsten Alters eine unterschiedliche Erosion auf den einzelnen Inseln vorherrscht. So haben die Inseln, die östlich gelegen sind, stark abgerundete Oberflächenformen und die Inseln, die im Westen liegen, sehen stark zerklüftet aus.

Geologen haben ebenfalls festgestellt, dass nur 5% aller Inseln für unsere Ferienhaus-Urlauber sichtbar sind. Nur 5% der Inseln liegen oberhalb des Meeresspiegels. 95% der gesamten Vulkane liegen im Meer.

In der gesamten Vergangenheit haben Geologen festgestellt, dass es immer wieder zu erneuten Vulkanausbrüchen gekommen ist. Permanent ist somit durch Lava neues Gestein entstanden.

Von daher weisen die einzelnen Kanarischen Inseln auch unterschiedliche Schlacke und Ascheschichten auf. Barrancos zerschneiden die Inseln. Nur el Hierro bildet hierbei eine Ausnahme, da die Insel el Hierro nur wenige Trockenschluchten (Barrancos) verfügt. El Hierro besteht aus einer großen Hochebene.

Video über den Vulkanischen Nationalpark auf Lanzarote Timanfaya

Zur dritthöchsten Vulkaninsel auf unserer Erde gehört Teneriffa nach Erkenntnissen der heutigen Geologen. Der Teide steht auf einem Grundsockel, der aus drei alten Schildvulkanen gebildet ist. Die sichtbare Oberfläche wurde von jüngeren austretenden Lavamassen gebildet. Zunächst sind das Teno- und das Anagagebirge auf Teneriffa entstanden.

Geologen haben die Größe der Caldera des Teides auf eine Größe von 17 x 12 km, bei einem Talniveau von 2 km gemessen.

Die Caldera ist ein großer Kraterkessel des Vulkans. Die Caldera entsteht z.B. durch einen Einsturz.

Auf Gran Canaria haben Geologen festgestellt, dass sich die Caldera die Bandama explosionsartig entstanden sein muss, als sich das Magma mit Wasser vermischte und somit deren Oberfläche sprengte.

Wenn der Lavadruck aus den Tiefen nachlässt, und das Magma langsam absinkt und durch den bestehenden Druck Gesteine einstürzen, spricht man von einer Einbruch-Caldera.

So ist es auch auf Teneriffa beim Teide (Caldera de Canadas) passiert. Bei der Caldera de las Canadas handelt es sich um den größten Vulkankrater der Welt, so die einhellige Meinung der Geologen- und Vulkan-Forscher.

Auf allen Kanarischen Inseln sind die Vulkane noch aktiv. Unser Ferienhaus-Gast kann bei seinem Ausflug auf Teneriffa am Teide immer noch zeitweise Schwefel riechen, da immer noch geringe Mengen an Schwefel ausgestoßen werden. Besonders kann dies der Ferienhaus-Gast bei seinem Urlaub bei einem Besuch in den Feuerbergen auf Lanzarote beobachten.

Angestellte zeigen den Ferienhaus-Gästen, in dem sie Stroh zwischen Steinnischen werfen, wie dieses Stroh anfängt Feuer zu fangen oder Wasser in vorhandene Löcher schüttet, die dann unmittelbar danach als Dampfstrahl in den Himmel schießen.

In den letzten 500 Jahren hat es 10 größere Vulkanausbrüche (Eruptionen) auf den Kanarischen Inseln gegeben. Diese Vulkanausbrüche fanden jedoch nur lokal statt und haben nicht die gesamten Inseln betroffen.

Vulkan-Ausbrüche auf La Palma

  • 1470 bis 1492 Montana Quemada statt
  • 1585 Tajuya
  • 1646 Vulkan San Martin
  • 1677 Vulkan San Antonio
  • 1712 Vulkan el Charco
  • 1949 Vulkan San Juan
  • 1971 Vulkan Teneguia

Vulkan-Ausbrüche auf Lanzarote

1730 bis 1736 kam es auf Lanzarote zu mehreren Vulkanausbrüchen, wo mehrere Dörfer komplett zerstört wurden.

Die letzte Eruption (Vulkanausbruch) ermittelten die Geologen im Jahre 1824.

Vulkanausbrüche auf Teneriffa

Auf Teneriffa sind folgende Vulkanausbrüche (Eruptionen) in den folgenden Jahren durch Geologen ermittelt worden

  • 1492,
  • 1604,
  • 1605,
  • 1704 bis 1706,
  • 1798 und
  • 1909 .

Aus Überlieferungen ist bekannt, dass im Jahre 1492 Christoph Columbus von der Insel la Gomera einen Vulkanausbruch auf Teneriffa beobachten konnte.

In den Jahren 1705 und 1706 kam es zu großen Vulkanausbrüchen, die im Norden der Insel Teneriffa die Stadt Garacico teilweise zerstört hatten. Die letzte Eruption auf Teneriffa fand im Jahr 1909 statt.

Der Vulkan Chinyero westlich der Canaras war der letzte Ausbruch.

Auf Teneriffa ist ein vulkanologisches Institut entstanden.

Video zur Vulkanwanderung am Chinyero

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