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Kanaren Informationsseite über die Insel Fuerteventura - Allgemeine Infos

Kanaren - Fuerteventura - Allgemeine Infos

Fuerteventura Info

Fuerteventura ist eine der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean, ca. 100 km westlich der marokkanischen Küste. Die Insel hat eine Fläche von etwa 1700 km² und ca. 69.000 Einwohner (Stand 2002). Die Hauptstadt Fuerteventuras ist Puerto del Rosario (24.000 Einwohner), die Landessprache ist spanisch. Fuerteventura bildet mit der nördlich gelegenen Insel Lanzarote die östliche Grenze der Kanaren und ist, nach Teneriffa, die zweitgrößte Insel des Archipels.

Fuerteventura gehört mit Lanzarote und Gran Canaria zur Provinz Las Palmas. Die Kanaren gehören zum Hoheitsgebiet Spaniens, genießen aber einen Sonderstatus als autonome Region mit eigenem Parlament und Präsidenten.

Aussichtspunkt am Cardón (619 m), Blick nach Westen Die Meeresressourcen, wie Strände, Sportfischerei, Wassersport sind die Hauptattraktion der Insel, deren Attraktiviät abgerundet wird durch die hier herrschende Ruhe und die Nähe zur Natur. Es gibt insgesam 152 Strände (einschließlich die der kleinen Insel Lobos), davon haben 50 km weißen Sand und 25 km sind Strände mit schwarzem Sand und Steinen. Damit steht Fuerteventura unter den Kanarischen Inseln in puncto Strände an erster Stelle.
Von den insgesamt 340 km Küste Fuerteventuras sind 22% Strände. Die Halbinsel Jandia mit 50% der Strände ist hier das begünstigste Gebiet, gefolgt vom Gebiet im Bezirk La Oliva.
Von Lobos bis zur Spitze der Halbinsel Jandia hat der Lauf der Zeit die Landschaft der "ruhigen Insel" geprägt: offene Küsten, wenig Berge und kaum Unebenheiten. Es ist die flache Insel und war über Jahrhunderte die trockene Insel, die Getreideinsel, die Insel der Herrschaften und Großgrundbesitzer. Heute steht sie in Blüte.
Die Insel hat sich vom Aufschwung jedoch nicht blenden lassen. Sie ist der kanarischen Regierung mit ihrer Entwicklungsplanung zuvorgekommen und hat es nicht nur geschafft, einen eigenen Raum-ordnungsplan für Fuerteventura zu verabschieden und mit der Unterstützung aller politischen Kräfte und Behörden zu verwirklichen, sondern hat außerdem ein Zusatzdokument zur Tourismusordnung erarbeitet und verabschiedet, durch das weit höhere Qualitätsanforderungen an den Tourismussektor gestellt werden als im restlichen kanarischen Archipel.
Zur Zeit ist die touristische Entwicklung auf Fuerteventura nur in einigen wenigen Gebieten der Insel erlaubt (Corralejo, Morro Jable, Puerto I.ajas, Costa Calma, El Castillo,Esquinzo, Aguas Verdes und Las Playitas), und das auch nur, wenn bestimmte Qualitätsstandards in der Infrastruktur und bei der Gestaltung von Freizeitanlagen strikt eingehalten werden, wobei der Schutz der Umwelt immer an erster Stelle stehen muss.
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Gemeinden

Obwohl sich heute die Bevölkerung an den touristisch geprägten Orten an der Küste konzentriert, befinden sich die Sitze der Gemeindeverwaltungen mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto del Rosario in vergleichsweise kleinen historischen Orten im Inselinnern. Fuerteventura ist in sechs Gemeindebezirke eingeteilt:

  • Antigua, mit dem Tourismuszentrum El Castillo/Caleta de Fuste
  • Betancuria
  • La Oliva, mit El Cotillo und dem Tourismuszentrum Corralejo
  • Pájara, mit den Tourismuszentren Costa Calma und Morro Jable/Jandía
  • Puerto del Rosario
  • Tuineje, mit Gran Tarajal und Tarajalejo
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Geographie

Fuerteventura ist die älteste Insel der Kanaren; sie entstand vor etwa 20 Millionen Jahren und ist vulkanischen Ursprungs. Der Großteil der Inselmasse entstand vor ca. 5 Millionen Jahren und ist seitdem durch Wind und Wetter stark erodiert. Die letzten vulkanischen Aktivitäten auf Fuerteventura erloschen vor 4000 bis 5000 Jahren. Der höchste Punkt auf Fuerteventura ist der Berg Pico de Jandía (807 m) auf der gleichnamigen Halbinsel.

Sanddünen bei Corralejo

Im Norden der Insel findet man (bei Corralejo) große Sanddünenbereiche (Wanderdünen), die die Nähe der Kanarischen Inseln zu Nordafrika sehr anschaulich werden lassen. (Parque Natural de las Dunas de Corralejo)

Die Insel erreicht zwischen der Nord- und Südwestspitze eine Länge von knapp 100 km und ist misst an der breitesten Stelle 31 km. Der Istmo de la Pared ist mit 5 km Breite die schmalste Stelle Fuerteventuras und gliedert die Insel in zwei Teile: Den nördlichen Teil Maxorata, nach dem auch die ursprünglichen Inselbewohner Majoreros benannt sind, und die südliche Halbinsel Jandía. Die Inselfläche von 1700 km² ist, im Vergleich zu anderen Kanarischen Inseln, mit 25 Einwohnern pro km² nur sehr dünn besiedelt.

Fuerteventura liegt auf dem 28. Grad nördlicher Breite und zwischen dem 13. und 14. Grad westlicher Länge.

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Geschichte

Steilküste bei Ajuy

Ab dem 30. Jahrhundert v. Chr. findet eine erste Besiedlung der Kanaren in mindestens zwei Wellen statt. Um das 11. Jahrhundert v. Chr. besuchen phönizische Seefahrer Fuerteventura und Lanzarote. Um 850 v. Chr. beschreibt der griechische Dichter Homer in der Odyssee die Kanaren als "Die Inseln der Glückseligen".

1312 landet Lancelot Maloisel auf Lanzarote, aufgrund seiner phantasievollen Berichte brechen 1340 Spanier und Portugiesen mit Expeditionen in Richtung Kanaren auf. Die Inseln, die bis dahin unter maurischem Einfluss standen, werden von europäischen Goldsuchern, Händlern und Sklavenjägern heimgesucht.

Schwarzer Lavasand bei Ajuy

1402 startet der Normanne Jean de Béthencourt seine Expedition von Lanzarote aus, das er vorher unterworfen hatte. Er besiegt die Ureinwohner und gründet 1404 Betancuria als Hauptstadt. 1412 kehrt er auf das Festland zurück und legt den Lehnseid vor dem spanischen König ab. 1424 wird Fuerteventura Bistum. 1430 wird die Ernennung zum Bistum für ungültig erklärt und Guillén de las Casas erwirbt den Besitzanspruch auf die Insel. 1456 geht der Besitz auf Guilléns Erben, Diego García de Herrera über. Herrera und seine Nachfolger herrschen als Señores über die Insel und erschließen sie systematisch. Wichtige Einnahmequelle des Herrera-Clans ist die Sklavenjagd an der nordafrikanischen Küste.

1708 Gründung einer Militärherrschaft (die Coroneles, die Obersten) mit Sitz in La Oliva. 1740 landen englische Korsaren bei Gran Tarajal und wollen die Insel unterwerfen, sie werden jedoch in zwei Schlachten bei Tuineje besiegt. Während des 17. und 18. Jahrhunderts kommt es immer wieder zu Überfällen von Freibeutern.

1834 wird Antigua neue Hauptstadt, 1835 wird der Verwaltungssitz nach Puerto de Cabras (heute: Puerto del Rosario) verlegt. 1836 wird die Feudalherrschaft der Señores abgeschafft. 1852 werden die Kanarischen Inseln von Isabella II. zur Freihandelszone erklärt. Die Militärherrschaft über die Insel wird 1859 aufgelöst und Puerto de Cabras wird 1860 schließlich die neue und jetzige Hauptstadt der Insel.

1912 werden den Kanaren die Selbstverwaltungsrechte (Cabildo Insular) zugestanden. Fuerteventura und Lanzarote werden 1927 Teil der Provinz Las Palmas. 1966 kommen die ersten Urlauber auf die Insel. 1975 werden ca. 4500 spanische Fremdenlegionäre nach Puerto del Rosario verlegt. In den darauf folgenden Jahren führen die Legionäre ein Schreckensregime, bei dem ein Bürgermeister und der Inselpräsident ermordet werden. 1982 bekommen die Kanarischen Inseln einen eigenen Autonomiestatus. 1986 tritt Spanien der EG bei, die Kanaren behalten ihren Sonderstatus. Der Fremdenverkehr wird 1990 zur wichtigsten Einnahmequelle der Insel; die Bautätigkeiten erreichen ihren Höhepunkt. Die Fremdenlegion wird 1996 wieder von Fuerteventura abgezogen.

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Klima

Klimegramm

Das Klima ist das ganze Jahr über angenehm, was den Kanarischen Inseln den Beinamen "Inseln des ewigen Frühlings" eingebracht hat. Das Meer gleicht die Temperaturen aus und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara fern. Fuerteventura ist mit 147 mm pro Jahr im Kanarenvergleich sehr niederschlagsarm; durch die Sünden der Vergangenheit wirkt sich dies in jüngster Zeit besonders auf die Landwirtschaft aus. Die teilweise sehr starken Regenfälle in den Wintermonaten fließen, durch die zerstörte Vegetation zumeist ungenutzt, in das Meer ab. Ein besonderes Wetterphänomen ist der Scirocco, in Spanien auch Leveche genannt, ein heißer Südostwind aus der Sahara. Während des Scirocco steigt die Temperatur manchmal sprunghaft um 10 Grad und die Luft wird extrem trocken. Der Wind bringt neben feinem Sand, der den Himmel verdunkelt und die Sicht auf 100 bis 200 m senkt, auch afrikanische Wanderheuschrecken mit sich. Die Inselbewohner bezeichnen dieses Wetter als Calima.

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Persönlichkeiten

Miguel de Unamuno, ein baskischer Philosoph, lebte 1924 einige Monate auf der Insel als politisch Verbannter. Von ihm stammt die schöne Zeile "Fuerteventura ist eine Oase in der Wüste der Zivilisation". Seit einigen Jahren steht ihm zu Ehren ein Denkmal am Fuß der Montaña Quemada, nahe Tefía.

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Quellenhinweis

Die auf dieser Seite genannten Informationen basieren, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel Spanien (Stand 18.10.2005) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License). Eine Liste der Autoren ist unter http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Fuerteventura&action=history abrufbar.

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Wassersport

Dank ihres milden Klimas und ihrer geografischen Lage bieten die Kanaren für die Sportfischerei optimale Bedingungen.
Ihr Fischreichtum ist beeindruckend: rund 1.500 Arten sind im kanarischen Raum vertreten, die sich hier dank der gegebenen geographischen Eigenheiten und der Meerestemperatur ausgezeichnet entwickeln können. Wer die Sportfischerei liebt, kann sie hier das ganze Jahr über bei angenehmen Temperaturen ausüben und nicht nur saisonweise wie in anderen Gebieten.
Die Insel bietet diesbezüglich mehrere Möglichkeiten: Fischerei vom stehenden oder fahrenden Boot, oder vom Ufer, in flachen Gewässern mit guter Sichtbarkeit. Die vom Angler am meisten geschätzten Fischarten aus der Familie der Haie sind der große Blauhai (tintorera), der Menschenhai (jaquetón), der Seidenhai (jaqueta) und der kleine Katzenhai (pintarroja). Aus der Familie der Makrelen werden aus Anglersicht besonders geschätzt: der Thunfisch (atún), der Bonito, die Makrele (caballa) , der Schwertfisch (pez espada), die Goldbrasse (dorada) und die Goldmakrele (serviola) sowie andere Fischarten wie der Aal (anguila), der Meeraal (congrio), die Muräne (morena), der Sägebarsch (mero] und der Seebarsch (lubina).
Die Unterwasserparks auf Fuerteventura lohnen auch einen Besuch. Die Insel selbst ist fast eine Wüste, die Unterwasserlandschaft Fuerteventuras zählt aber zu den artenreichsten Spaniens. HiUnter der Wasseroberfläche vor den Küsten Fuerteventuras herrscht ein Unterwasserleben, deren Vielfältigkeit die Erwartungen eines jeden Hobbytauchers bei weitem übertrifft.
Die Küsten Fuerteventuras bieten durch den konstanten Wind außerordentlich günstige Bedingungen für die Ausübung aller Wassersportarten; die Ostküste eignet sich hierfür ganz besonders, weil das Meer dort immer ruhig ist. Vor allem die Segler und Windsurfer kommen hier auf ihre Kosten; das hat sich schon so weit herumgesprochen, dass sich die Insel inzwischen als Sitz für die Ausführung der Weltmeisterschaften in diesen Sportarten entwickelt hat. Besonders geeignete Orte hierfür sind Playa de Corralejo, Playa del Cotillo, Caleta de Fuste, Pozo Negro, Jandia und Playa de Cofete.

Quelle: La Gaceta de Canarias
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Wirtschaft

Ziegenkäse in einer Käserei auf Fuerteventura

Hauptwirtschaftszweig ist der Tourismus. Von sanftem naturnahem Tourismus im Inselinneren bis hin zu lauten und stark frequentierten Hotelketten für Massentourismus im Küstenbereich findet man alles. Viele Sportarten werden angeboten - vor allem Wassersport: Segeln, Surfen, Schwimmen, Wasserski, Jetski, Tauchen und auch Wandern und Reiten ist beliebt. Bauern bieten regionale Produkte an und partizipieren damit auch am Tourismus.

Regionale Produkte sind vor allem Ziegenkäse und Meersalz, Kanarische Kartoffeln und Kanarische Tomaten.

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