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Kanaren Informationsseite über die Insel La Gomera - Sehenswürdigkeiten

Kanaren - La Gomera - Sehenswürdigkeiten

Allgemeine Info

Die "Magische Insel" ist ein zerklüftetes Landschaftslabyrinth, gekrönt durch den subtropischen Lorbeerwald "El Cedro", ein Relikt aus dem Teriärzeitalter, das zum Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde

Seit Kolumbus auf seiner Entdeckungsreise nach Amerika vor mehr als 500 Jahren den Hafen von La Gomera anlief, ist die Insel für alle Seefahrer als Zwischenstation auf ihren Übersereisen ein Muss gewesen.
Die "magische Insel", wie sie gerne genannt wird, ist ein Landschaftslabyrinth, deren höchster Berg im emblematischen Nationalpark Parque Nacional de Garajonay liegt.

Ohne es zu wissen, hat Kolumbus, als er im Hafen von La Gomera anlegte, dafür gesorgt, dass La Gomera als Zwischenstation auf seiner Überfahrt mit den drei Schiffen zur Neuen Welt in die Geschichte einging. Seitdem sind die buntesten Geschichten und Legenden über den Aufenthalt der Mannschaft von Kolumbus auf der Insel geschrieben worden.

Legenden, von denen einige sehr wohl wahr sind, wie viele der historischen Ruinen an der Küste von San Sebastian beweisen: zum Beispiel der Torre del Conde (Turm des Grafen) von Beatriz de Bobadilla, Gräfin von La Gomera durch ihre Heimat mit Hernán de Peraza. Man sagt, dass sie von Kolumbus besucht wurde, als dieser zum zweiten und dritten Mal auf seiner Seereise zur Neuen Wel auf La Gomera war, und scheinbar haben sie sich nicht nur zu eine Weinchen getroffen... Man kann sie sich vorstellen, wie sie von ihrem Fenster aus die Feuer betrachtet, mit denen der Seefahrer verabschiedet wurde; vielleicht voller Sehnsucht, ihn zu begleiten.
Viele solche schaurigen Geschichten, in denen adelige Persönlichkeiten nie fehlen, sind in jener Zeit entstanden und haben ein Erbe an Legenden hinterlassen, die die historischen Gebäude - vor allem die der Hauptstadt San Sebastián - zum Leben erwecken. All jene Eroberungsreisenden, die sich mühsam ins Innere von La Gomera durchgeschlagen haben, wie Juan de Bethencourt, die Franzosen Verneau, Bontier und LeVerrier und der Deutsche Quedenfeldt, schildern in ihren Reiseberichten erstaunliche Geschichten über die magische Insel, die nur 378 km² groß ist.

La Gomera, Szenarium der Legenden, ist vor allem eine Insel voller Naturschönheiten, die die Besucher schon gleich bei ihrer Ankunft in San Sebastián in Erstaunen versetzen. Von der Bucht der Hauptstadt aus kann man die in sich verschlungenen Berkketten sehen, in denen sich die mysteriöse Bergroute der Ahnen ausmachen lässt. Keiner kann sich vorstellen, dass sich hinter diesen Bergen, im Herzen der Insel ein außergwöhnlicher Wald versteckt, der es geschafft hat, über Millionen von Jahren den ständigen Klimawechsel und in neuerer Zeit auch dem Menschen standzuhalten. Dieser hat es allerdings glücklicherweise verstanden, den Ort zu respekieren, für den die Gomeros alles daransetzen, ihn als ökologisches Erbe der Menschheit erhalten.

Der Nationalpark von Garajonay, von der Unesco zum Kulturerbe der Menschheit ernannt, ist ein dichter feuchter Urwald aus Farnen und gigantischen Bäumen. Der Lorbeerwald, der vor Jahrtausenden - im Terieärzeitalter - im Mittelmeer beheimatet war, hat auf der Insel eine Zuflucht gefunden, als die Eiszeit über Europa hereinbrach. Auf La Gomera gibt es noch Pfalanzenarten, die sonst nirgendwo mehr auf der Welt zu finden sind, und die sich dort dank der labyrinthartigen Gebirgslandschaft und des milden Klimas noch halten können.

Die Insel ist klein und rund, durchfurcht von strahlenförmigen Tälern, die sich an der Bergspitze vereinen. Die Wege und Schluchten bieten dem Wanderer den idealen Ort zur Begegnung mit der Natur und den Leuten von La Gomera. Die Landschaft mit ihren mehr als einhunderttausend Palmen, die der Insel den Anschein eines Paradieses verleihn, wird an der Meeresküste, die Tür und Grenze zugleich ist, vollendet.

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Parque Garajonay

Einer der emplematischsten Orte der Insel ist zweifellos der Nationalpark von Garajonay. Wegen seiner Einzigartigkeit und seinem vielfältigen Naturreichtum wurde dieser Ort zum Kulturerbe der Menschheit erklärt.
Es ist eine natürliche Enklave, in der auf der Welt einzigartige Pflanzenarten zu finden sind, die schon vor Millionen von Jahren überall ausgestorben sind, und die aus der Insel ihr letztes Überlebensbollwerk gemacht haben. Das Gebiet erstreckt sich auf 10% der Geamtfläche La Gomeras und liegt innerhalb der zentralen Hochebenen und am Kopf mehrerer Schluchten.

Von seinem höchsten Punkt aus (1.487 m) hat man eine wunderbare Aussicht. Die landschaftliche Einheit wird nur unterbrochen durch Vulkanschlote an verschiedenen Stellen, wie zum Beipiel der von Ojila, La Zarcita und Agando. Der Bach von El Cedro in der Schlucht desselben Namens ist der wichtigste Wasserlauf der Insel.

La Gomera ist die offene Tür zur Natur, so dass es nicht verwundert, wenn der ländliche, grüne Tourismus hier am meisten vertreten ist. Ruhe und Beschaulichkeit herrscht allerorts, während der Besucher die Naturschätze oder die seit Urzeiten bestehenden Bräuche der Inselbewohner entdeckt.

Die Insel ist genau das Richtige für die Liebhaber von langen Wanderungen in der Natur, für diejenigen, die sich in den dicht belaubten Wäldern, den eindrucksvollen Schluchten oder grünen Tälern verlieren möchten. Sie ist eine vom Meer gemeißelte Skulptur, mit tiefen Steilküsten, die im Laufe der Jahrhunderte gealtert sind.

Quelle: La Gaceta de Canarias

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