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Kanaren - La Palma - Wandern

Las Tricias zur Lomada Grande

Von Las Tricias zur Lomada Grande - Langer, faszinierender Abstieg zum “Puerto” von Las Tricias Route Nr. 27 im La Palma - Wanderführer aus dem Rother-Verlag

Vor allem im Frühjahr – aber nicht nur dann – ist diese Wanderung eine der bezaubernsten Touren La Palmas überhaupt. Sie führt uns zunächst durch das idyllische Dorf Las Tricias, später folgt sie einem alten Camino, der immer diagonal durch den von einzelnen Kiefern besiedelten Hang, mehrere Taleinschnitte querend, zum alten Hafen von Las Tricias hinabführt.

Ausgangspunkt: Kirche am Ortsbeginn von Las Tricias, 790m (Haltestelle der Buslinie 5), 1 km von der Hauptstraße Puntagorda – Hoya Grande an der Nebenstraße nach Santo Domingo de Garafia.

Höhenunterschied: Etwa 850m

Anforderungen: Leichte Wanderung, die aber wegen des manchmal undeutlichen Weges und der unübersichtlichen Wegführung ein gutes Orientierungsvermögen voraussetzt. Bei Hite sehr mühsam!

Einkehr: Bar am Ausgangspunkt

Variante: Von der Lomada Grande Aufstiegsmöglichkeit über Piste zur Straße Las Tricias – Santo Domingo de Garafia (gut 45min.; auf dieser 5,5km zur Kirche von Las Tricias)

Kombinationsmöglichkeit: mit den Touren 26 und 28

Hinweis: Weidegatter unterwegs bitte wieder schließen!

Tipp: Zwischen der Lomada Grande und der Punta del Puerto Viejo, an der Mündung des Barranco del Atajo und des Barranco de Briestas, befinden sich zwei schöne Sandstrände, die auch vom Schlussabstieg zu sehen sind. Sie sind allerdings nur von der Straße Las Tricias – Santo Domingo aus erreichbar: Nach 8,5km zweigt meerwärts eine schmale, steile Straße ab. Sie endet nach 1,5km an einem kleinen Parkplatz. Von dort führt ein steiler, steiniger Weg in 15min. zum östlichen der beiden Strände hinab. Am Strand ein paar Wochenendhäuschen und Höhlen.

Der Wanderweg ist zunächst identisch mit Tour 26. Wir gehen also von der Kirche in Las Tricias die Straße hinab und biegen nach gut 10min. in der Rechtskurve nach der Fahrbahnverengung mit dem weiß-rot markierten GR 130 halb links ab. Er mündet bald wieder in eine Asphaltstraße, die sich nach 5min. scharf rechts vom Bergrücken abwendet. Hier biegen wir links auf einen Fahrweg ab, den wir nach wenigen Metern, noch vor dem runden Dreschplatz, mit dem rechts abzweigenden GR 130 verlassen. Der Weg führt zwischen Mandelbäumen hinab, passiert nach wenigen Minuten einen Drachenbaum und kreuzt gleich darauf eine Straße. Kurz darauf kreuzt er abermals eine Piste. Etwa 2min. später – etwa auf Höhe des ersten Drachenbaumes – gabelt sich der Pflasterweg. Geradeaus, vorbei am Drachenbaumhain, könnte man mit einer Variante des GR 130 zu den nahen Cuevas de Buracas absteigen. Wir aber zweigen mit der Hauptroute des GR 130 rechts ab und wandern sanft absteigend in einen Taleinschnitt hinein. Er quert diesen direkt unterhalb einer Wasserleitungsbrücke und führt auf der anderen Talseite hinaus zum nächsten Bergrücken, auf dem wir eine Straße kreuzen. Der alte, teilweise steingepflasterte Camino tritt nun in lichten Kiefernwald ein und quert nach wenigen Minuten einen Taleinschnitt. Anschließend verläuft der Weg für kurze Zeit am folgenden Bergrücken, um sich rechts dem nächsten, von Gärten geprägten Tal zuzuwenden. In diesem führt der Camino nun für ein paar Minuten abwärts, um sich zu gabeln. Hier mündet von links die Variante des GR 130 ein (geradeaus weiter). Am nächsten Bergrücken verlassen wir den GR 130, der an einer Mauer entlang nach rechts abknickt, und wandern geradeaus auf dem deutlichen, unmarkierten Pfad über den Rücken hinab (teilweise weiße Strichmarkierung, Steinmännchen). Nach 5min. kreuzen wir eine Fahrspur und queren einen kleinen Taleinschnitt nach rechts. Am nächsten Bergrücken durchschreiten wir kurz darauf ein Weidegatter und rechts der 3 Kiefern (Gatter) leicht rechts haltend hinab, auf eine Finca zu. Direkt vor dem abgestorbenen Eukalyptusbaum quert der Camino den Taleinschnitt, um auf dem nächsten Bergrücken neben der Finca in einen Fahrweg einzumünden. Vom Haus zieht ein Fahrweg weiter hinab, den wir nach etwa 100m (oberhalb von Kiefern) auf einem rechts in den Talgrund hinabführenden Weg verlassen. Auf dem nächsten Bergrücken verbleiben wir an der Gabelung auf dem linken Weg, der am linken Rand des Bergrückens – abseits des großen Anwesens mit kläffenden Hunden – hinabführt (weiß) und auf einen Fahrweg trifft, dem wir gut 50m hinabfolgen, bis sich rechts der alte, stellenweise verwachsene bzw. verfallende Camino fortsetzt. Er führt immer über den Bergrücken hinab, Orientierungsprobleme sind daher ausgeschlossen. Kurz nach dem Fahrwegende durchschreiten wir ein Weidegatter, vom dem sich ein grandioser Blick auf die Steilküste und zur vor uns liegenden Landspitze der Lomada Grande ergibt. 10min. später führt der Camino rechts an einem Zaun entlang. Unter uns sehen wir nun eine Pistenstraße, von der ebenfalls ein Weg zur Lomada Grande hinabführt. Unser Weg verbleibt zunächst noch auf dem Bergrücken und wendet sich erst kurz vor dem Steilabbruch zur Lomada Grande rechts dem Hang zu (treten Sie nicht zu nahe an den Abgrund heran, die Steilwand ist teils überhängend und stark abrutschgefährdet!), um sich kurz darauf neben einer Zisterne mit dem von der Piste kommenden Weg zu vereinen. Der Camino zieht nun in weiten Serpentinen, teilweise geländergesichert, durch die Steilwand hinab zur Lomada Grande. Er passiert mehrere in den Fels hineingebaute Häuser und endet schließlich in einer geräumigen Höhle, in der im Winter die Boote gelagert werden. Bei hohem Wellengang bietet sich ein grandioses Naturschauspiel, besonders in den Felstöpfen auf der flachen Lavalandzunge, in denen das Wasser auf und nieder kocht. Bei ruhiger See kann man in einem der Naturschwimmbecken oder in der geschützten Bucht vor der Höhle ein erfrischendes Bad nehmen.



Literaturhinweis: Diese Tourenvorschläge sind dem Rother Wanderführer La Palma von Klaus Wolfsperger und Annette Miehle-Wolfsperger entnommen. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten erhalten Sie direkt beim Rother-Verlag unter www.rother.de.

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