Gran Canaria Teneriffa Fuerteventura El_Hierro Gran Canaria Fuerteventura Teneriffa
Sonnige Kanaren Logo

Kanaren Informationsseite über die Insel Lanzarote - Sehenswürdigkeiten

Kanaren - Lanzarote - Sehenswürdigkeiten

Arrecife

Arrecife ist Geschäfts- und Verwaltungszentrum der Insel, mit modernen Bauten, einem kunterbunten Strassenleben und reger Geschäftstätigkeit. Dennoch hat das hastige, moderne Leben dem Charakter und Kolonialstil eines Fischerdofes nichts anzuhaben vermocht, wie ein Bummel durch die grünen Parkanlagen, die schattigen Alleen mit ihren weissen Häusern oder die Promenade des Charco de San Gines mit seinen Fischerbooten und Fischern, die Netze reparieren, bezeugt.
Nach seiner Gründung, anfangs 15. Jahrhundert, lebte Arrecife über 200 Jahre das beschauliche Leben eines Fischerdörfchens, bis anfangs 17. Jahrhundert eine Invasion berberischer Seeräuber die damalige Hauptstadt San Miguel de Teguise verwüsteten. Das Verwaltungszentrum wurde nach Arrecife verlegt, weil dieser Flecken mit seinen beiden natürlichen Häfen und Befestigungsmöglichkeiten leichter zu verteidigen war. Von dieser ersten abenteuerlichen Epoche zeugt die Festung San Gabriel, die von einem Felseneiland gegenüber der Stadt die ganze Bucht von der Küste bis zu den beiden kleinen Inseln Del Frances und Los Iingleses dominiert.
Die Festung San Gabriel ist auf Erlass von König Philipp II 1574 errichtet worden. 1586 wurde sie auf Befehl des Korsars Morato Arraez von seinen Piraten zerstört und eingeäschert. Die Legende berichtet, dass Männer und Frauen die Festung heroisch verteidigten und letztere es vorzogen zu sterben, als nach dem Tod ihre Männer in die Hände der Piraten zu fallen.
1596 schliesslich wurde die Festung vom Architekten Leonardo Torriani in ihrer gegenwärtigen Form wieder aufgebaut und über eine Brücke, die bis heute erhalten blieb und wegen der kugelförmigen Abschlüsse ihrer Pfeiler "Puente de las Bolas" (Kugelbrücke) genannt wird, mit der Stadt verbunden.
Um die Stadt an ihrer Nordküste zu verteidigen liess Karl III 1779 zwischen den Hafenanlagen Muelle de los Märmoles und Puerto Naos eine weitere Festung errichten. Dieser Bau wurde in einer Zeit der Not und allgemeinen Arbeitslosigkeit auf der Insel errichtet und vom Volksmund "el castillo del hambre" (Hungersburg) genannt, weil dort jene arbeiteten, die nichts zu essen hatten.
Heute beherbergt das Castillo de San Jose ein Museum für zeitgenössische Kunst, das Museo de Arte Contem-Poräneo, das Werke berühmter moderner Künstler ausstellt.
Arrecífe ist weiterhin ein Fischerstädtchen. Seine Flotte, die grösste aller Inseln, konkuriert mit den modernen, technisierten Flottn Japans und der GUS in der Fischerei in kanarischen Bank, die sich zwischen Lanzarote und dem afrikanischem Kontinent erstreckt.
In den letzten Jahren haben die Fischerei, einhergehende Industrien und der Fremdenverkehr der Stadt zu einem ausserordentlichen Boom verholfen, der bewirkete, dass heute rund 50% der Inselbevölkerung dort ansässig ist und die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum geworden ist. Mittlerweile ist die León y Castillo Strasse, früher Real Strasse, mit ihren Einzelhandelsgeschäften und günstigen Einkaufsmöglichkeiten berühmt geworden.
Trotz der wirtschaften und demographischer Entwicklung hat Arrec´´ife es verstanden, die Bürohäuser, Geschäfte, Ficherboote und Strände als harmonisches Ganzes zu bewahren.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo
Back to Top

Cueva de los Verdes

Die Cueva de los Verdes ist benannt nach den einstmaligen Besitzern namens Grün und nach den Farben der Wände und Decken. Die Höhle bildet einen repräsentativen Teil des insgesamt 7,5 km langen Atlantida-Tunnels, dem längsten vulkanischen Tunnel der Welt. Jede volle Stunde finden geführte Touren statt -achten Sie auf die wahrhaft wunderbaren, optischen Illusionen.

Besuchszeit tägl. von 10.00 bis 18.00 Uhr. Letzte Führung um 17.00 Uhr
Bewachter Parkplatz
Tel.: 928 84 84 84
Fax: 928 84 84 61
Eintrittspreis: 8,00 Euro (Stand 2008)

Diese Seite ist mit der freundlichen Unterstützung von www.kanaren-traeume.de entstanden

Weitere Bilder vom Cueva_de_los_Verdes finden Sie hier

Back to Top

El Golfo

Westlich von Yaiza liegt El Golfo, eine traumhafte, von der Natur geschaffene Bucht, die bis heute weder touristisch noch landwirtschaftlich erschlossen wurde. Ein Paradies für den Besucher, der Ruhe, Frieden und unverfälschte Natur sucht.
Die Landschaft ist ein weiteres Juwel, das von Lanzarote eifersüchtig gehütet und dem Besucher erst allmähich preisgegeben wird.
Entlang der Bucht erstreckt sich eine smaragdgrüne Lagune, die durch einen Strand vom Meer abgetrennt ist. Die Lagune wird von einer Steilwand aus vielschichtigem Gestein vulkanischen Ursprungs überragt, dessen Farbenpracht den Reisenden hypnotisiert und sich vom tiefen Blau des Meeres und dem satten Grün der Lagune abhebt. El Golfo ist einen Besuch wert, um die Schönheit der ursprünglichen Landschaft zu geniessen.
Ganz in der Nähe von El Golfo liegt ein kleines Fischerdorf, das auf der ganzen Insel für seinen hervorragenden frischen Fisch und seine schmackhafte Küche bekannt ist. Die Lagune ist ausserdem Lagerstätte für den Peridot, einen Halbedelstein, der zahlreiche Schmuckstücke des lokalen Kunsthandwerks ziert.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

Weitere Bilder vom El Golfo finden Sie hier

Back to Top

Famara

Lanzarote - Strand von FamaraGanz in der Nähe von Mirador del Río liegt Famara, ein Ort, der seit jeher unter den Feinschmeckern für seinen einzigartigen Fisch bekannt ist, den man in der kleinen Bucht des alten Hafens geniessen kann. Heute ist dieser Ort mit seinen steilen Felswänden und weiten Stränden auch bei Deltaseglern sehr beliebt.
Famara ist ein kleiner Fischerhafen mi ausgedehnten Stränden, am Fuss der Gebirgskette Las Peñas del Chache mit seinen senkrechten Felswänden, von denen aus man sich in den Wind stürzen kann, um ohne allzu grosses Risiko nach einem langen Flug auf dem einladenden Strand zu landen.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

Weitere Bilder vom Strand von Famara finden Sie hier

Back to Top

Haria

Haría ist ein schönes weisses Dorf in Nähe des grössten Palmenhains der Insel. Jeder Besucher ist unweigerlich fasziniert von der Blumenpracht in allen Farben vor den Fenstern und Balkonen der Häuser.
Haría hat keine Denkmäler von besinderer geschichtlicher oder architektonischer Schönheit vorzuweisen. Vielmehr zeichnet sich der Ort durch den guten Geschmack seiner Bauten und deren harmonische Einfügung in die Landschaft aus.
Empfehlenswert ist ein Besuch des Museums für religiöse Volkskunst, das wunderschöne Beispiele der Volkskunst von Lanzarote beseitzt.
Auch ein kleiner Ausflug zum Mirador de Haría lohn sich. Von dort aus kann das grossartige Spektakel des Volkans Corona, Urheber von Los Jameos del Agua und La Cueva de los Verdes und die lieblichen Landschaften des Hariatls mit seiner Oase, seinen Palmenhainen und weissen Häusern genossen werden.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo
Back to Top

La Geria

Der erste Eindruck von La Geria ist der eines zerbombten Schlachtfelds. Aber der Anschein trügt. Der Anblick, der sich dem Besucher bietet, ist nicht Ergebnis eines wahnwitzigen Krieges, sondern geduldiger und mühseliger Arbeit der Bauern von Lanzarote.
La Geria liegt mitten im vulkanischen Gebiet, in einer Landschaft aus erstarrter Lava und Asche. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Ort mehrere Male von der Gewalt des glühenden Magmas verwüstet.
Jedes Mal kehrten die Einwohner zurück, um die fruchtbare Erde mit der Hartnäckigkeit, Starrsinn und des tiefen Wissens des Bauers, der seinen Boden liebt, zurückzuerobern.
In jeder der grossen, durch Mauern von den atlantischn Winden geschützten Gruben, gedeihen ertragreiche Rebstöcke, die einen vorzüglichen Wein hergeben, den Malvasier, der schon von Shakespeare lobpreisend erwähnt wurde. Die Kellerei "El Grifo" ist eines der Unternehmen, das mit der Zbereitung und Vermarktung dieser Weine aus Malvasiertrauben befasst ist. Trotz Abwesenheit von Flüssen oder ergiebige Regenschauern nehmen die Gruben die Feuchtigkeit der Meereswinde auf und speichern sie dank einer von den Winzern eingebrachten feinen Schicht aus Sand und Asche. Ein Meisterwerk ökologischer Agrarwirtschaft und überlieferter Volksweisheit.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

Weitere Bilder vom La Geria finden Sie hier

Back to Top

La Santa

LaSanta und der etwas östlicher gelegene Strand "Playa de Famara" sind auf jeden Fall einen Ausflug wert. Hier kann man an den Stränden den zahlreichen Wellenreitern zusehen und kilometerlange Strandspaziergänge machen, beim Baden sollte man allerdings aufpassen, da es hier sehr tückische Strömungen gibt (nichts für Kinder). Drachensteigen ist hier allerdings prima möglich, der Wind kommt vom Meer und so der Drache nicht in Gefahr ins Wasser zu fallen (an den schwarzen Stränden in der Nähe von El-Golfo hätten wir deswegen unseren fast verloren).
In der Nähe von La Santa liegt übrigens das weltberühmte gleichnamige Sporthotel, wer es möchte kann hier 65 verschiedene Sportarten betreiben.

Weitere Bilder vom La_Santa finden Sie hier

Back to Top

Los Hervideros

Das gleiche Zusammenwirken von Vulkanausbrüchen und ständiger Einwirkungn durch di Wogen des Meeres wie in El Golfo hat in Los Hervideros ein vollkommen anderes Landschaftsbild geschaffen.
Wo an einem Orrt Friede und Ruhe herrscht, ist am anderen Gewalt und entfesselte Energie erkennbar. Wo sich in El Golfe vielfältige Farbenpracht zeigt, herrscht in Los Hervideros das immer gleiche Dunkelgrau der Lava vor. An dieser Steilküste mit jähen Felsvorsprüngen, die in skurrilen Formen mit tiefen Spalten ins Meer abfallen, dringen die peitschenden Wogen mit jedem Schlag in die Spalten ein. Aus diesem beständigen Sprudeln und Tosen leitet der Ort seinen ab. Weisse Gischt steigt in Säulen in den Himmel empor und ziert mit immer neuen Spitzenmustern die dunklen, arg migenommen Felsen.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

Weitere Bilder vom Los_Hervideros finden Sie hier

Back to Top

Parque Nacional de Timanfaya

Der Naturschutzpark von Timanfaya ist eine der ursprünglichsten Naturlandschaften, nicht nur der abwechslungsreichen Inseln des Archipels der Kanaren sondern auf der ganzen Welt.
Dieser Naturschutzpark schützt nicht vom Aussterben bedrohte Tiere oder Pflanzen. Vielmehr stellt er ein lebendiges mineralisches Museum dar. Konische Vulkane, Krater, Meere aus Lava, Asche, Magmaströme, die sich aus den offenen Schlünden der Erde ergossen und bei ihrer Erstarrung natürliche Skulpturen schufen, die jede Vorstellungskraft sprengen, verbrannte Erde, als Zeuge der Urgewalten. An einigen Stellen erreicht die Temperatur schon in wenigen Metern Tiefe 400° C.
In diesem von der Furie des Feuers zerstörten Gebiet kämpft die Natur zäh ums Leben und den Neuanfang. Hitzebeständige Flechten mit geringem Wasserbedarf haben sich in dieser ungastlichen Welt angesiedelt, überziehen das allmählich vulkanische Gestein und beleben die schwarze Lava mit Farbtupfern.
Über 177 Arten 138 verschiedener Gattungen, die ihrerseits 42 Familien angehören, halten sich hartnäckig in diesem Park. Auch höhere Pflanzen überziehen die Felsen und noch überraschender, am Rande der vulkanischen Kegel gedeiht das Rohr, so hübsch angeordnet, als wäre die sachkundige Hand eines Landschaftsgärtners am Werk gewesen. Die Anwesenheit des Rohrs, das im feuchten Erdreich he imisch ist, erklärt sich aus der Fähigkeit der vulkanischen Aschen, Wasser zu speichern und die von den Passatwinden transportierte Feuchtigkeit zu absorbieren.
Die Fauna ist durch Insekten, Reptile und Vögel vertreten.
Der Staatliche Naturschutzpark von Timanfaya ist ein erstklassiges Labor der Natur, in dem wir der Synthese der Geschichte unseres Planeten beiwohnen können. Der Bereich, auf den sich der heutige Naturschutzpark erstreckt, hat zwar eine geologische Formation, die zeitlich weit zurückgeht, ist aber von den grossen Ausbrüchen des 18. und 19. Jahrhunderts, welche die fruchtbarste Region von Lanzarote in eine Wüste verwandelte und in seiner Zerstörungswut mehrere Dörfer, einsame Weiler und deren Einwohner und Felder begrub, stark geprägt worden.
Ein Besuch dieser ungastlichen Landschaft ist ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis: Montana de Fuego, Timan-faya, Caldera Bermeja, Los Miradores Caldera Rajada, Pedro Perico, Caldera de los Cuervos, Montana Encantada, Tremesana, Pico Partido, Calle de la Tranquilidad, Barranco del Fuego, Manto de la Virgen, usw. lauten einige der Namen der unvergesslichen Orte.
Besondere Erwähnung verdient das Felseneiland Islote de Hilario, wo ein Restaurant mit dem vielsagenden Namen "El Diablo", der Teufel, als vielleicht einziges der Welt, für die Zubereitung der Speisen die Erdwärme nutzt.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

Weitere Bilder vom Timanfaya finden Sie hier

Die Fotos wurden freundlicherweise von www.kanaren-traeume.de zur Verfügung gestellt

Back to Top

Puerto del Carmen

So wie Arrecífe Wirtschafts- und Verwatungszentrum von Lanzarote und San Miguel de Teguise die historische Hauptstadt ist, könnte Puerto del Carmen als touristische Hauptstadt der Insel bezeichnet werden.
Von Arrecífe bis zum Süden erstreckt sich ein 20 Kilometer langer, flacher Küstenstreifen mit den schönsten und einladensten Sandstränden der Insel.
Puerto del Carmen ist das bedeutendste Zentrum dieser Gegend und bietet dem Besucher komfortable Hotelkomplexe, Sportanlagen, ein nächtliches Unterhaltungsangebot und zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten.
"Playa Grande" und "Playa Quemada" sind die schönsten und bequemsten Strände bei Puerto del Carmen, mit eleganten Wohngegenden, die sich in üppigen Gartenanlagen der Küste entlang erstrecken.
In der Nähe von Puerto del Carmen, im Norden, liegt der einzige Flughafen von Lanzarote, mit Kapazität für internationale Flüge und den Binnenverkehr mit den anderen Inseln des Archipels der Kanaren und der spanischen Halbinsel.
Der Flughafen ist modern, praktisch und benutzerfreundlich. Deutlich erkennbar ist hier der Stil des grossen Künstlers von Lanzarote, César Manrique, der aktiv an seiner Gestaltung und Ausstattung mitgearbeitet hat.
Obwohl die Gegend von Puerto del Carmen den grössten Zustrom von Touristen verzeichnet, bieten die grosszügigen und sorgfältig angelegten Überbauungen, die gepflegten Hotels, Wohn- und Sportanlagen sowie die Geschäftszonen und anderen Einrichtungen für Freizeit und Erholung dem Reisenden einen erholsamen mit allen Annehmlichkeiten, aber ohne den Massenbetrieb, wie er an anderen, einschliesslich teureren Urlaubszielen anzutreffen ist.
Heute haben sich auch "Los Pocitos" und "Matagora" dem Hotelangebot von Puerto del Carmen angeschlossen.
Ihre Strände besitzen die gleichen Vorteile und bieten dem Besucher mehr Raum, um die herrliche Atrlantikküste von Lanzarote zu geniessen.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo
Back to Top

Salinas del Janubio

An der südwestlichen Küste der Insel, in einem weiten Salzseeteich, stösst der Besucher auf Las Salinas del Janubio, eine beeindruckende, von Menschenhand geschaffene Landschaft. Ein riesiges Rechteck, das sich blendend weiss von der dunklen Lava abhebt. Im Hintergrund das tiefe Blau des Ozeans. In den Salinas del Janubio wird der grösste Teil des Salzes für die Fischereiindustrie von Lanzarote gewonnen. Die riesigen Salzberge, militärisch geordnet, bilden einen scharfen Kontrast zu den lieblichen Windmühlen, die in dieser Gegend anzutreffen sind. "La Hoya" und "Las Breñas", weissgetünchte, ruhige und alte Dörfer mit wunderschönen Stränden aus dunklem und volkanischem Ursprungs sind die tpuristischen Attraktionen in dieser Gegend.

Weitere Bilder vom Salinas_de_Janubio finden Sie hier


Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

 

Back to Top

Vulkan "La Corona"

Vor ca. 5000 Jahren brach der am nördlichen Ende Lanzarotes gelegene Vulkan "La Corona" aus. Die Lava ergoß sich Richtung Osten bis zum Meer hin. Während die oberen Schichten des Lavastroms erkalteten floß die heiße Lava unterirdisch weiter und nach kurzer Zeit bildeten sich Hohlräume, die im Laufe der Jahre teilweise einbrachen und so von Menschen entdeckt werden konnten. Zwei dieser Höhlen erschließen sich dem Reisenden, zum einen die auf dieser Seite vorgestellte "Cueva de los Verdes", zum anderen die etwas östlich gelegenere "Jameos del Agua".
Die "Höhle der Grünen", nicht benannt nach den dort vorkommenden Farben (Grün sind dort lediglich einige Pflanzen am Eingang) sondern nach einer Familie welche die Höhle entdeckte, diente in der Vergangenheit der Bevölkerung Lanzarotes als natürliches Versteck vor plündernden Piraten. Nachdem die raubenden Piraten durch zahlungskräftige Touristen verdrängt waren, wurde ein Teil der Höhle 1964 der Allgemeinheit geöffnet. Im Gegensatz zur "Jameos del Agua" wurde die "Cueva de los Verdes" naturbelassen ( "Nicht von Ceasar Manrique gestaltet" wie man stolz berichtet) und erschließt sich dem Besucher in ihrer ganzen Schönheit. Bizarre Gebilde aus erstarrter Lava an Wänden und Decken entführen in ein abstraktes Reich unter der Erde. Beim Rundgang bewegt man sich auf zwei verschiedenen Ebenen, da mehrere Lavaströme unterschiedliche Galerien gebildet haben. Durch Einbrüche in der Zwischenschicht kann man von der oberen nach unten in die tiefere Ebene schauen (oder via versa). Nicht verraten sei hier aber das Geheimnis eines tiefen Loches in der Höhle - das muß man schon selbst herausfinden :-)
Anders als in der "Jameos del Agua" kann die Höhle nur in einer ca. 1h Führung erkundet werden, ein Rundgang auf eigene Faust ist leider (- oder zum Glück, da z.T. Absperrgitter fehlen und man sich schnell mal 5-10 m tiefer befinden kann) nicht möglich.
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr, letzter Einlass um 17:00 Uhr
Back to Top

Yaiza

Yaiza la blanca scheint unberührt von den Veränderungen und Umwälzungen der Zeit.
Obwohl sein Name auf die Sprache der Ureinwohner zurückgeht, wurde dieser Ort von Bauern gegründet, die während de ersten Kolonialisierung vom spanischen Festland ausgewandert sind. Das Drof hat sich seiher nicht wesentlich verändert. Der Fremdenverkehr hat diesen Ort im gegensatz zu anderen Dörfern der Inseln nicht verändert, wobei einzuräumen wäre, dass er weder erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten noch, wie andere Gegegenden, eindrucksvolle Landschaften besitzt.
Einen Besuch wert it die Einsiedelei Nuerstra Señora de los Remedios aus dem 16. Jahrhundert, die im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde und das Bild von San Marcial del Limoges, dem Schutzheiligen der Insel, das früher in der Kathedrale von San Marcial del Rubicón in Femes aufgewahrt wurde.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo
Back to Top

Kanaren Urlaub und Ferien in Ferienwohnungen und Ferienhäuser,
Hotel und Fincas, Villa und turismo rural auf den kanarischen Inseln - El Hierro, La Palma, La Gomera, Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Graciosa
günstige Mietwagen und Flüge auf die Kanaren und weltweit.

Ferienhaus Sucher:










© 2018 Sonnige Kanaren - Mietbedingungen, Impressum & Datenschutz, Verweise & Links - Aktualisiert am 17.12.2018