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Kanaren Informationsseite über die Insel Lanzarote - Wandern

Kanaren - Lanzarote - Wandern

Papagayo Strände

An die Papagayo-Strände
Vamos a la Playa! – Zu den schönsten Badeplätzen der Insel

Playa Blanca – Castillo de las Coloradas – Playa del Papagayo – Playa del Congrio und zurück

Anfahrt: Mit Bus oder Pkw nach Playa Blanca
Gehzeiten: Playa Blanca – Castillo de las Coloradas 45min.; Castillo de las Coloradas – Playa del Papagayo 1h15min.; Playa del Papagayo – Playa del Congrio 30min.; Rückweg 2h; gesamt 4h30min.
Höhenunterschied: unwesentlich
Anforderungen:

Einfache Küstentour, anfangs auf bequemer Promenade, dann auf gut ausgetretenen Küstenpfaden.

Einkehr: Cafeteria in Casas de Papagayo

 

Play<a Blanca auf lanzarote
Playa Blanca auf Lanzarote

Die “Boomtown” Playa Blanca verdankt ihre Existenz neben dem meist sonnigen Wetter nicht zuletzt den berühmten Papagayo-Stränden. Einschöner Promenadenweg läuft an noblen Hotels und künstlich angelegten Badebuchten bis zur Playa de las Coloradas am Ostrand der Ferienstadt. Die angrenzende Strandregion von Papagayo steht unter Naturschutz und ist bislang von der Bebauung völlig verschont geblieben – bliebt zu hoffen, dass dies noch lange so bleiben wird. Ein viel begangener Küstenpfad verbindet das halbe Dutzend Traumstrände miteinander.

Vom Hafen in Playa Blanca umlaufen wir das Hafenbecken und steigen auf einer Treppe zur Fußgängerpromenade auf. Vorbei an Boutiquen und Terrassenlokalen kommen wir nach einer guten halben Stunde an die Playa Dorada. Der künstlich angelegte Strand wird ganz vom Hotel Princess Yaiza in Beschlag genommen, Blickfang der maurisch inspirierten Nobelherberge ist ein Minarett. Ein Stück weiter dokumentieren Windmühlenstümpfe der ehemaligen Saline, dass an der Küste früher Salz gewonnen wurde.

Wenig später queren wir die Zufahrtsstraße zur Marina Rubicon und betreten durch einen Torbogen die brandneue Urbanisation Castillo de Aguila. Hier zeigt sich Playa Blanca von seiner Schokoladenseite. Das Viertel ist ganz im Stil eines altkanarischen Dorfes gehalten, in den kopfsteingepflasterten Gassen stehen einstöckige, kubische Häuser mit farbig absetzten Zierstreifen und Holzbalkonen. Etwas oberhalb der Marina liegt das Luxushotel Volcan Lanzarote, zu dem neben einem künstlich aufgeschichteten Vulkankegel auch eine Nachbildung der Pfarrkirche von Teguise gehört. Vor dem Hotel führt die Promenade auf das Küstenplateau zum Castillo de las Coloradas hinauf. Der alte Piratenausguck thront bereits seit 1741 auf der Landzunge, von der sich fast die ganze Südküste Lanzarotes und die Meeresstraße nach Fuerteventura überblicken lässt.

Die ab dem Kastell für ein kurzes Stück unterbrochene Promenade – eine Brachfläche wird gerade baulich erschlossen – setzt sich nach wenigen hundert Metern fort und bringt uns zur Playa de las Coloradas hinab. Die steinige Bucht füllt größtenteils das Megahotel Papagayo Arena aus, von der klotzigen Anlage setzt lediglich ein einer Stierkrampfarena nachempfundener Rundbau Akzente – er beherbergt die Hotellobby. Bauliche Maßnahmen können es erforderlich machen, dass man nicht wie bisher üblich am Ende der Promenade den felsigen Hang wieder auf das Küstenplateau aufsteigen kann, sondern das Hotel auf der Landseite umlaufen muss.

Nach dem Hotel Papagayo Arena haben wir den ausufernden Badeort hinter uns gelassen, nun geht es auf Pfaden weiter. Zur linken grüßen die Ajaches-Berge mit der Hacha Grande und etwas versetzt davon die von Sendemasten besetzte Atalaya de Femes. Von dem Küstenplateau genießen wir bald den Blick auf die Playa Mujeres, den längsten und breitesten Strand der berühmten Strandregion von Papagayo. Wir steigen zum Nordrand des goldgelben Sandstrandes ab, hier stehen die Überreste einen alten Kalkbrennofens und daneben ein Bunker aus dem spanischen Bürgerkrieg mit zugemauerten Schießscharten. An einem weiteren Bunker am Südende des Strandes steigen wir auf einen sandigen Pfad wieder einen Rücken auf, der den Mujeres-Strand von der Playa del Pozo trennt. Dieser Strand hat seinen Namen von in die Erde eingelassenen Brunnen aus der Kolonialzeit. Die mit Eisengittern abgedeckten Schächte sind als Pozos de San Marcial del Rubicon archäologisch geschützt.

Vom Südende der Playa del Pozo läuft der Küstenpfad wieder einen Rücken zu den Casas de Papagayo hinauf. In den ebenfalls aus kolonialer Zeit erhaltenen Hausruinen hat sich ein kleines Lokal eingenistet, das kühle Drinks, Sandwiches und Eiscreme offeriert. Unterhalb davon liegt die Playa del Papagayo, die der ganzen Strandregion zu ihrem Namen verhalf. Die fast kreisrunde Bucht wird an den Seiten durch vorspringende Kaps flankiert und ist so sehr gut geschützt, es gibt fast keine Brandung.

Sofern wir den Badestopp für den Rückweg aufheben wollen, umlaufen wir die Bucht am oberen Rand und folgen dem Pfad zur Punta de Papagayo. Von der südöstlichsten Spitze Lanzarotes ergibt sich ein weiter Ausblick bis auf Playa Blanca und die Montana Roja dahinter. Die Insel Lobos liegt zum Greifen nahe und natürlich können wir auch zu den Dünenstränden von Corralejo an Fuerteventuras Nordküste hinüberschauen. Ein in die Erde eingelassener Bunker zeigt, dass der exponierte Landzipfel ebenfalls in den Verteidigungsplan der Insel einbezogen war.

Von dem vom Wasser angenagten Kap wenden wir uns nun der nördlich gelegenen  Playa del Congrio zu, einem weiteren herrlichen Sandstrand, der im Unterschied zur Südküste allerdings viel stärker Wind und Wellen ausgesetzt ist. Es ist ein fast reiner FKK-Strand, die Sonnenanbeter haben sich hier Steinwälle als Windschutz gebaut oder ihr Badetuch in geschützten Felsnischen ausgebreitet. Wir schlendern an der Bucht entlang und verlassen sie kurz vor ihrem nordöstlichen Ende. Hier treffen wir auf einen Campingplatz, außerhalb der Sommermonate ist er völlig verwaist.

Vom Campingplatz folgen wir der Zufahrt landeinwärts und biegen nach wenigen Minuten links auf die Erdstraße zu den Papagayo-Stränden ein. Die Staubpiste ist recht stark befahren, je nach Windrichtung empfiehlt es sich links bzw. rechts neben der Straße zurück zu dem großen Parkplatz bei den Casas de Papagayo zu gehen. Von dort wandern wir wieder auf der vom Hinweg bekannten Route nach Playa Blanca zurück.

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Literaturhinweis: Dieser Tourenvorschlag + Bilder ist dem Rother Wandeführer Teneriffa von Klaus und Annette Wolfsperger entnommen. Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Rother-Verlag unter www.rother.de.

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