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Kanaren - Lanzarote - Wandern

Rund um die Caldera Blanca

Rund um die Caldera Blanca, 458m

Tanz auf dem Vulkan – spektakuläre Runde am Nordrand der Feuerberge

Mancha Blanca – Caldereta – Caldera Blanca – Mancha Blanca

Anfahrt: Mit dem Pkw von Yaiza kommend wird auf der LZ-67 das Besucherzentrum des Nationalparks (Centro de Visitantes) passiert, genau 1,5km danach zweigt kurz vor dem Ortseingang von Mancha Blanca links ein Feldweg ab, an dem man parken kann, 250m.
Mit dem Bus fährt man von Arrecife bis Mancha Blanca. An der Kreuzung am Sportplatz folgt man am Centro Socio Cultural der mit Yaiza/Montana del Fuego ausgeschilderten LZ-67 leicht abwärts und passiert nach einer Snackbar und einem Supermarkt eine links abgehende Straße. Nach 800m geht im spitzen Winkel scharf rechts ein Teersträßchen ab, geradeaus beginnt der Feldweg. Zusätzliche Gehzeit 20min. hin und zurück.
Gehzeiten: Mancha Blanca – Caldereta 40min.; Caldereta – Caldera Blanca 45min.; Caldera Blanca –Caldereta 1h; Caldereta – Mancha Blanca 40min.; gesamt gut 3h.
Höhenunterschied: Jeweils gut 300m im An- und Abstieg
Anforderungen: Wanderung auf Lavawegen und Pfaden, für den Auf- und Abstieg an der Caldera Blanca ist ein bisschen Schwindelfreiheit erforderlich.
Einkehr: Keine Einkehrmöglichkeit am Weg, Snackbar neben dem Supermarkt in Mancha Blanca.

Mit ihren weißen Kalkkrusten hebt sich die Caldera Blanca deutlich von den schwarz, rot und ocker gefärbten Feuerbergen ab. Die rund 3000 Jahre alte „Salatschüssel“ ist mit einem Durchmesser von fast einem Kilometer eine der größten ihrer Art auf Lanzarote. die faszinierende Wanderung führt direkt auf dem breiten Kraterrand entlang und erlaubt grandiose Ausblicke in den Kraterkessel und die umliegende Vulkanlandschaft.

Die Wanderung beginnt am westlichen Ortsrand von Mancha Blanca. Der von der LZ-67 abzweigende Feldweg läuft genau auf den elegant geschwungenen Krater der Caldera Blanca und die vorgelagerte Caldereta zu. Der Weg ist von Lesesteinmauern eingefasst, hinter denen etwas Wein kultiviert wird, dazu sorgen einige Feigenbäume für grüne Farbtupfer.

Nach gut fünf Minuten passieren wir einen links abgehenden Weg, 50m darauf geht rechts eine Piste ab, die ebenfalls unbeachtet bleibt. Das Kulturland liegt nun hinter uns, wir tauchen in ein schroffes Lavameer ein. An einem Wendeplatz versperren Felsbrocken für Fahrzeuge den Weiterweg. Leicht rechts versetzt zum Feldweg beginnt ein Schlackenpfad der in leichtem Auf und Ab weiter durch die bizarre Lavalandschaft auf die Montana Caldereta zu hält. Am Wegrand wächst Dornlattich, der als Pionierpflanze selbst auf unwirtlicher Lava zurechtkommt. Am Fuß der Montana Caldereta angekommen läuft der Pfad rechts direkt an der Nordflanke des Kraters entlang. Die Lava reicht bis an den Berg heran, hat jedoch einen begehbaren Streifen frei gelassen. An verfallenen Steinhütten öffnet sich der Kraterrand und macht den mit Wolfsmilch bestandenen Kratergrund zugänglich.
Gegenüber von den Steinhütten setzt sich unser Pfad fort, der nun als deutlicher Erdweg die Flanke des Kraters hochläuft. Schon bald gehen wir etwa 20 Höhenmeter über dem Fuß des Berges. Rechts unten sehen wir einen Weg durch das Lavameer ziehen, der die Montana Caldereta mit der Caldera Blanca verbindet – dies wird unser Rückweg sein. Gut fünf Minuten nach den Steinhütten erreichen wir wieder Lava. Rechter Hand führt ein mit Steinmännchen markierter Pfad durch den schmalen Lavafluss hinüber zur Caldera Blanca, stellenweise geht es über Lavaplatten.

Am Fuß der Caldera Blanca wenden wir uns nach rechts und erreichen nach 40m einen deutlich sichtbaren Steig, der schräg zum Rande der Caldera hochläuft. Vom Kraterrand haben wir einen eindrucksvollen Ausblick in den imposanten Kessel der Caldera. Auch der Gipfel ist nun sichtbar. Im Uhrzeigersinn beginnen wir die Umrundung der Caldera und steigen auf dem breiten Kraterrand zur trigonometrischen Messsäule der Caldera Blanca (458m) auf. Von dem Aussichtsgipfel bietet sich ein grandioser Rundblick, im Süden türmen sich die Feuerberge, gegen Osten liegen die Dörfer Mancha Blanca und Tinajo, im Nordosten bricht vom Risco de Famara das Land schroff zum Meer ab.

Nach ausgiebiger Schau steigen wir nun auf dem nach Westen abfallenden Kraterrand ab. Zur Linken verbindet ein Sattel mit dem Nebenkrater Risco Quebrado. Wir bleiben jedoch auf dem Kraterrand und laufen nun etwas steiler, doch auf gut ausgetretenem Pfad zur niedrigsten Stelle des Randes hinab. Sofern wir nicht auf einem Trampelpfad in den Kessel absteigen wollen, achten wir auf Steinmännchen und orientieren uns leicht links, verlassen also den Kraterrand. Ein alter Hirtensteig läuft an der Westseite der Caldera hinab. Wieder am Fuß der Caldera Blanca treffen wir auf eine quer verlaufende Schotterpiste. Links würde man zu den Casas del Islote kommen, wir gehen jedoch rechts auf die Montana Teneza zu. An einer Verzweigung nach 50m bleiben wir auf dem Hauptweg, der eine Zufahrt zu einer Kiesgrube passierend direkt am Fuß der Caldera entlangläuft.

Die Schotterpiste endet an einem Wendekreis. Halb links davon beginnt der eingangs erwähnte mit Steinmännchen markierte Weg durch das Lavameer zurück zur Montana Caldereta. Nahe des Zugangs zum Kraterkessel stoßen wir wieder auf den vom Hinweg bekannten Pfad, der uns zurück nach Mancha Blanca bringt.

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Literaturhinweis: Dieser Tourenvorschlag + Bilder ist dem Rother Wandeführer Teneriffa von Klaus und Annette Wolfsperger entnommen. Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Rother-Verlag unter www.rother.de.

Video von den Feuerbergen auf Lanzarote

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© 2018 Sonnige Kanaren - Mietbedingungen, Impressum & Datenschutz, Verweise & Links - Aktualisiert am 15.12.2018