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Allgemeine Informationen über El Hierro

El Hierro-Info - allgemeine Informationen

El Hierro-Info | El Hierro - Informationen zur Insel

Inhaltsverzeichnis
  • Allgemeine Informationen
  • Zur Entstehung El Hierros
  • Geschichtliche Entwicklung
  • Das Inselrelief
  • Wasservorräte
  • Die Wirtschaft
  • Die Regionen von El Hierro


  • Informationen zur Insel El Hierro
    Allgemeine Informationen

    Der kanarische Archipel ist der mit der größten Ausbreitung der makronesischen Inselgruppen; er erstreckt sich auf einer Fläche von 7.450 qkm. Gebildet wird er von den folgenden Inseln (von Ost nach West): Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro. Dazu kommen noch sechs kleinere Eilande: Alegranza, Graciosa, Montaņa Clara, Roque del Este, Roque del Oeste und Lobos.

    Mit einer Durchschnittshöhe von ca. 650 m und einer Entfernung von 10 km vom Meer ist Valverde die einzige Hauptstadt der Kanaren, die nicht neben einem Hafen liegt.

    El Hierro ist die westlichste und zugleich südlichste Insel des Kanarischen Archipels und sieht von oben wie eine Pyramide ohne Spitze auf einem dreieckigen Fundament aus. Die Ausläufer der Insel enden im Süden bei Punta de Los Saltos, ihm Westen bei Punta de la Sal und im Norden bei Punta Norte.

    Die Insel war von jeher recht dünn besiedelt; die Bevölkerungsdichte beträgt weniger als 30 Einwohner pro qkm. Die isolierte Lage und die fehlenden natürlichen Rohstoffe führten zunehmend zur Auswanderung ihrer Bewohner. Seit einiger Zeit hat sich der Trend jedoch gewandelt und die Insel öffnet sich für den Tourismus.

    El Hierro ist in zwei Verwaltungsbezirke eingeteilt: Valverde, auch Inselhauptstadt, und Frontera.


    Die Insel El Hierro bietet wunderschöne Landschaftszüge. Ihr Boden ist fruchtbar und es wachsen dort Wälder mit Kiefern, Buchen und Phönizischen Sadelbäumen; diese letzte Art ist übrigens nur auf dieser Insel des Archipels vertreten.

    In dem Gebirge gibt es über 1.000 Vulkankrater; um sie herum erscheinen willkürliche Formen, welche von der sich versteinernden Lava gebildet wurden. Diese "Lajeales", wie sie heute genannt werden, sind etwas phantastisches und für El Hierro ganz Spezielles.

    Valverde, die Hauptstadt, ist eine ruhige Ortschaft und das politische sowie administrative Zentrum der Insel. Dort gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, wie das Haus Alfar, wo eine interessante ethnografische Ausstellung zu besichtigen ist und ein Verkaufs- und Ausstellungszentrum für lokales Kunsthandwerk eingerichtet wurde. Ein Besuch solle man unbedingt auch der Kirche von La Concepcion abstatten. Es handelt sich um einen Bau aus dem 18. Jahrhundert der am Rathhausplatz steht.

    Auf der Insel El Hierro sind die Entfernungen zwar nicht groß, aber aufgrund des gebirgigen Reliefs ist es nicht möglich, an einem einzigen Tag mehrere Ausflüge zu machen. Deshalb ist es empfehlenswert, etwas mehr Tage vorzusehen, wenn man alle ihren schönen Winkel kennen lernen möchte.

    Einen weiteren Ort, den man unbedingt sehen sollte, ist das Tal von Golfo. Von den Aussichtspunkten von La Peņa und Jenama aus hat man einen außergewöhnlich schönen Ausblick auf das Tal. Das ist gelegentlich eine Vertiefung, mit steilen Wänden, in seinem zentralen Teil. Dieser über 14 km große Golf reicht von Los Roques de Salmor bis zu dem Aussichtspunkt El Rincon, auch von Bascos genannt. Die großen rauen Felsformationen sind bis zu 1.000 m hoch; auf ihren Hängen wachsen Bäume sowie andere Pflanzen, und es stehen dort zahlreiche weiße Weiler.

    In den berühmten Roques de Salmor, im Nordwesten, lebte noch bis vor nicht allzu langer Zeit eine Art von prähistorischen Eidechsen, die so genannten Rieseneidechsen von Salmor genannt werden und die inzwischen ausgestorben sind. In dem Zentrum zur Wiedergewinnung der Eichechsen wird eine Unterart jener Eidechsen gezüchtet, die als Rieseneidechse von El Hierro bezeichnet wird. Diese Einrichtungen können besichtigt werden, genauso wie auch das Dorf Guinea, eines der ersten Ökomuseen Spaniens.

    Die Inselregierung von El Hierro hat einen Großteil der traditionellen Pfade wieder hergestellt, um sie in das neue Netz der Wege auf El Hierro einzugliedern. Die Wege, die diesem Netzwerk angehören, sind mit Richtungspfeilen, Auskunftstafeln, Deutungsplatten und Farbmarkierungen versehen, die über einen sehr leicht verständlichen internationalen Farb- und Formcode verfügen. Alle Wege werden mit Initialen zu einer Zahl bezeichnet. Es gibt, im wesentlichen drei Arten von Routen.


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    Informationen zur Insel El Hierro
    Zur Entstehung El Hierros

    Riesige Kontinentalplatten haben sich gegeneinander verschoben, wobei es zu Stauchungen und Zerrungen der Stirnseiten der Platten kam. So stieß die Atlantische Platte mit der Afrikanischen Platte auf die Asiatische Platte und es kam zu Bruchbildungen im Bereich der heutigen Kanarischen Inseln. Dieses geschah vor ca. 20 Mio. Jahren. So entstand vor ca. 2-3 Mio. Jahren El Hierro, tauchte aus dem Meer auf und drückte flüssiges Magma auf den Bruchstellen. Es wurde eine junge Vulkanlandschaft hinterlassen. Diese unterschiedlichen Vulkanausbrüche wurden seit Entstehung El Hierros in drei unterschiedliche Zeiten aktiv, zuletzt brach 1793 ein Vulkan aus, dabei veränderten sie stetig ihre Umgebung. Das heutige Aussehen der Insel ist der 2. Ausbruchsphase vor ca. 12000 bis 15000 Jahren zu verdanken. In vielen Bereichen ist durch die Verwitterung, durch Wind und Wasser das Lavagestein als solches kaum noch zu erkennen. Bekannt hierfür sind die Roques.
    Die Landschaft: Drei Naturräume gliedern El Hierro unterschiedlichster Art. Im Norden und Nordosten erstreckt sich eine Hochebene mit zahlreichen Erhebungen und erloschenen Vulkanen. Die Passatwolken sorgen oft für kühlere Temperaturen, Feuchtigkeit und eine ebenfalls grüne Vegetation. Riesige Pinienwälder herrschen dort vor.
    Nach Süden und Südwesten schließen sich die Hochweiden der Dehesa an. Wenig Regen und eine karge Vegetation bestimmen das Landschaftsbild. Hier findet man einen stark verwilderten Wacholderwald vor (El Sabinar). El Golfo wirkt dagegen subtropisch. Sie liegt im Westen der Insel und ist bekannt für sein mildes Klima. Hier werden Ananas und Bananen angebaut. Diese Steilküste ist ca. 25 km lang und steigt fast senkrecht auf eine Höhe von 1.300 m.


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    Informationen zur Insel El Hierro
    Geschichtliche Entwicklung

    Über die geschichtliche Entwicklung El Hierros gibt es noch nicht allzu viel Kenntnis. Ca. im 5. Jahrhundert vor Christus haben hochseetüchtige Boote El Hierro erreicht. Ob diese Siedler aus Spanien oder Portugal wegen der Strömung des Nord-Ost-Passates kamen, ist ungewiss.
    Ursprünglich hatte die Insel den Namen Hero oder Ecero, ein Wort, das in der Sprache der Ureinwohner fest oder stark bedeutete. Die Bewohner der Insel wurden als Bimbaches bezeichnet. Sie bauten ihre Behausungen aus trockenen Steinen, die mit Stöcken und Blattwerk bedeckt wurde. In diesen Häusern wohnten bis zu 20 Personen, deren Religion sehr unkompliziert war. Sie glaubten an eine männliche Eraoranhan und eine weibliche Gottheit Noreiba. Man weiß heute sehr wenig über die Rudimenteren…..??? juristischen Prinzipien der Ureinwohner. Diebstahl wurde streng bestraft und konnte mit teilweiser oder totaler Blendung geahndet werden. Die Toten wurden in schwer zugänglichen Höhlen, deren Eingänge zum Schutz vor aasfressenden Raben verschlossen wurden, beigesetzt. Wenn auch häufig geschändet, so sind immer noch viele dieser Grabstädten in Julan, Tamaduste und anderen Orten erhalten.
    1403 kamen die Schiffe von John de Bethencourt auf diese Insel, die die kleinste und am weitesten südlich gelegene ist. Die Besatzung trat Armiche, der einzige Häuptling der diese Insel bewohnenden Bimanches, in Begleitung einer Gruppe von Männern, entgegen. Weil es für sie keine menschlichen Feinde gab, mit denen sie sich hätten schlagen müssen, waren die Eingeborenen sehr treuherzig. Es war ein Leichtes für den normannischen Kapitän Armiche zu hintergehen und sein Volk zu versklaven. Das Leben auf der Insel begann sich zu verändern.
    Gesichert ist die Erkenntnis, dass noch 1341 portugiesische Seefahrer die Insel entdeckten, die Einheimischen in Gefangenschaft nahm und sie versklavte. Der normannische Eroberer Jean de Bèthencourt übertrag alle Verwaltungsbefugnisse auf seinen Neffen Manciot, der sich jedoch bald als Ausbeuter der eroberten Inseln und seine Ureinwohner entpuppte und vom kastilischen Könighaus 1418 verbannt wurde. Auch Nachfolger beuteten die Insel aus. Unruhige Zeiten brachen auf dieser Kanarischen Insel aus und gehörten zur Tagesordnung. Im 15. Jahrhundert entstanden die ersten Siedlungen wie heute noch sichtbar im Dorf Las Montanetas wurde das völlig untergegangene La Albarrada. 1496 wurden dann die kanarischen Inseln dem neu entstandenen Königreich zugegliedert. Unter der spanischen Krone verbesserten sich die Lebensbedingungen der Ureinwohner ganz rapide. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert kam es jedoch vermehrt zu weiteren Piratenüberfällen, Verschleppungen in die Sklaverei, so dass Hungersnöte bei der Bevölkerung ausbrachen. Ebenfalls verbreitete ein Erdbeben 1793 den Ausbruch des Lomo Negro Angst und Schrecken unter der Bevölkerung. Der Schaden hielt sich Gott sei Dank in Grenzen. Seit diesem Zeitpunkt kam es zu keinem Vulkanausbruch mehr.
    Eine neue Verwaltungsreform 1836 brachte mehr Rechte für die Bevölkerung und Ureinwohner von El Hierro. Diese nahmen nun ihr wirtschaftliches Schicksal selbst in die Hand. El Hierro wurde zeitweise im 19. Jahrhundert als Verbannungsinsel benutzt, was jedoch die Ureinwohner von El Hierro nicht beeinflusste.
    Erst seit wenigen Jahren setzt ein zaghafter Tourismus ein, der neue Lichtblicke und Einnahmequellen der Inselbewohner herbeischafft.
    Die UNESCO hat die ganze Insel als Biosphärenreservat ausgerufen.


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    Informationen zur Insel El Hierro
    Das Inselrelief

    Ausrichtung von Osten nach Westen: Hier ragen besonders der Venteja (1.235 m) und der Tenbargena (901 m) hervor.
    Richtung Ost-Nordost: Die Anhöhen Tabano (1.387 m), Tenerife (1.417 m), Asomadas (1.371 m und Tinbarombo (1.326 m).
    Richtung Nord-Süd: Pique Mercadel (1.252 m) und das Empalizada (1.001 m).

    Abseits dieser Gebirgsketten findet man im Nordosten das Gebirgsmassiv Bentejis, von dem einige weitere weniger bedeutende Anhöhen ausgehen, wo aber die wichtigsten Barrancos (Schluchten) der Insel (Honduras, Tiņor und La Gotera) entstanden.

    Zwischen den genannten Erhöhungen finden sich flache Täler ohne Baumbewuchs, die sich daher besonders als Weideflächen und für den Obstanbau eignen. Dazu gehören Meseta de Nisdafa, Llanos de Asofa und Llanos de Binto.


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    Informationen zur Insel El Hierro
    Wasservorräte

    Auf El Hierro gibt es keine ständigen Wasserläufe. Die Schluchten sind meistens trocken und das Wasser fließt nur nach starken bis stärkeren Regenfällen. Geringe Niederschläge sorgen für geringe Wasservorräte. Die Wasserversorgung war daher selbst für die Bewohner nicht ausreichend. Dennoch gelang es den Bewohnern über viele Jahrhunderte zu überleben. Zahlreich angelegte Zysternen, Brunnen, und Sammelbecken zeigen dies. Das bekannteste Beispiel ist der Baum von Garoe. Schon die früheren Bewohner El Hierros haben erkannt, das der Nebel am dichten Laub des Baumes kondensiert und dann wie Regen herabtropft. Es wurden daher rund um den Stamm kleine Sammelbecken aus Holz gebaut um die Wassertropfen aufzufangen. Dieser Baum ist sehr eng mit den Bewohnern von El Hierro verbunden. Er stellt ein Wahrzeichen dar und sein Abbild findet man im Wappen der Inselregierung und im Wappen der Gemeinde Valverde. Natürlich ist das Wasserproblem heute durch die zwei vorhandenen Entsalzungsanlagen gelöst. In naher Zukunft ist geplant, dass El Hierro über Stromkraftwerke zur Aufbereitung von Wasser, Gas und Strom verfügt.


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    Informationen zur Insel El Hierro
    Die Wirtschaft

    Die Züchtung der Koschenille-Laus auf Feigenkakteen wurde im 19. Jahrhundert weitest gehenst eingestellt, als die synthetische Herstellung von Anilin zur Gewinnung von kaminrot aus Läusen abebbte. Bereits im 16. Jahrhundert lieferte Lavendel blauen Farbstoff. Doch auch diese Produktion wurde durch chemische Herstellung abgelöst. Der Weinanbau, hauptsächlich wurde Wein exportiert, kam jedoch Ende des 19. Jahrhundert völlig zum erliegen, mit dem Auftreten der Reblaus und von Mehltau. Heute deckt der Weinanbau nur noch den Eigenbedarf der Insel. Exportiert werden Bananen und Ananas. Der Fischfang wirft ebenfalls keine Erträge ab und dient lediglich zur Deckung der Bevölkerung. Ziegen und Schafe werden auf der Hochebene um San Andres gezüchtet. Da die Insel wirtschaftlich keinerlei Bedeutung hat, hofft El Hierro auf den nun einsetzenden Tourismus.
    Wasserknappheit ist ein großes Problem auf El Hierro. Von daher wurden Meerwasserentsalzungsanlagen bei La Restinga und am Flughafen gebaut.


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    Informationen zur Insel El Hierro
    Die Regionen von El Hierro

    Die Ostküste
    Ein besonders schöner Wanderweg führt von Valverde hinab zum bedeutendem Badeort des Insel-Nordens, Tamaduste. Die Häuser und die bescheidenen Apartmentanlagen des hübschen, gepflegten Ortes gruppieren sich um ein großes Naturschwimmbecken mit gemütlichen Sonnenterrassen, das selbst bei höherer Brandung noch zum baden geeignet ist. Zu den Küstenorten der Ostküste gehören La Caleta, welches ebenfalls ein kleines Meereswasser-Schwimmbecken besitzt, Puerto de La Estaca, dieser Ort schmiegt sich in eine schöne, geschützte Bucht mit einem langen Kiesstrand. Im Hafen liegen die Fährschiffe von den Nachbarinseln an. Folgt man der Küstenstraße, so erreicht man als nächsten Ort den Weiler Timijiraque. Er liegt an einem schmalen Strand, an dem sich ein schattiger Picknickplatz befindet. Ein paar Kilometer weiter führt die Straße zwischen den verstreuten Häusern von Las Playecillas hindurch, was ebenfalls einen kleinen, teilweise sandigen, Strand zu bieten hat.
    Durch den bisher einzigen Tunnel der Insel, den Tunnel del Parador, gelangt man schließlich in die großartige, kaum besiedelte Bucht von La Playas. Das etwa 4 km lange, sichelförmige Tal ist durch die eindrucksvolle, bis zu 1.000 m hohe Steilwand des Risco de Los Herrenos von der Außenwelt abgeschirmt und steht weitgehend unter Naturschutz. Hier endet die Asphaltstraße. Dort findet man noch einen langen, grobkiesigen Strand, der bei ruhiger See gut zum baden geeignet ist. Die besten Badeplätze allerdings befinden sich am Nordende der Bucht beim Wahrzeichen von Las Playas dem Roque de la Bonanza und am Südende mit der Playa de La Calcosas, die nur über einen Pfad erreichbar ist.

    Die Viertel im Norden
    Im Norden befindet sich das Dorf Echedo, das noch zahlreiche altkanarische Häuser aufweißt. Von hier windet sich eine Straße hinab nach Las Salinas mit dem wohl schönsten Badeplatz des Inselnordens dem Charco Manso. Auf Streifzügen entlang der wild zerklüfteten Lavaküste kann man Felstore und Felslöcher entdecken, aus denen bei stürmischer See gewaltige Wasserfontänen in den Himmel steigen. Etwas westlich des Meerwasserpools liegt die Punta Norte, die den nördlichsten Punkt El Hierros markiert.
    Verlässt man Valverde in nordwestlicher Richtung, so gelangt man in die Dörfer des Nordens. Sie liegen alle in 500 bis 700 m Höhe wie an einer Perlenschnur aneinander gereiht. Der erste Ort, zugleich auch der Hauptort der Region, ist Mocanal. Von Dort genießt man einen herrlichen Blick über die Nordküste und zu den Nachbarinseln.

    Das zentrale Hochland
    Das zentrale, von Wiesen, Weideflächen und sanften Vulkankuppeln geprägte Hochland zwischen dem Steilabfall des Golftals im Westen und der Ladera dela Azofa im Osten, ist eine der stimmungsvollsten Regionen El Hierros. Es ist dort herrlich grün und die Viehwirtschaft ist hier zuhause. Außerdem wird hier reichlich Ackerbau betrieben.

    Der Süden
    El Pinar, der Hauptort des südlichen Hochlandes, ist umgeben von einer sanft hügeligen Landschaft, die im Frühjahr ihren ganz besonderen Reiz entfaltet. In dieser Zeit blühen die Mandel- und Obstbäume in den Gärten der Pinäros. Das Dorf ist prädestiniert als Ausgangspunkt für Wanderung, denn direkt oberhalb erstreckt sich einer der größten und schönsten Kieferwälder der Kanaren, der Pinar. Aber auch nach Süden, zur Bucht von Las Playas und zu einigen verschwiegenden Buchten ergeben sich sehr schöne Wandermöglichkeiten. Auch hier empfehlen wir den Kauf des Rother Wanderführers (Achtung: wieder Link vom Rother Wanderführer setzen).
    Im Süden wartet El Hierro mit einem völlig anderen Landschaftsbild; weite Lavafelder und dunkele Vulkankegel prägen die Region, in der nur eine Tabaibas und Kakteen grüne Farbtupfer setzen. Einziger Ort ist das am Südzipfel gelegene Fischerdorf La Restinga. Das jüngste, sonnensichere Dorf der Insel wurde in den 80iger Jahren vom Tourismus entdeckt, seither wurden zahlreiche Appartmentbauten hochgezogen. Gemütliche Fischlokale und eine hübsche Promenade laden zum verweilen ein. Im Hafenbecken, in dem zahlreiche Fischerboote vor Ort vor Anker liegen, hat La Restinga einen winzigen geschützten Sandstrand zu bieten.

    El Julan und La Dehesa
    Im Südwesten mit dem gewaltigen Steinhang von El Julan und mit der vegetationsarmen Hochfläche der La Dehesa ist zweifelslos die urtümlichste, abgeschiedenste Region der Insel. Außer ein paar einsamen Fincas und einigen Hirten, die im Winter und im Frühjahr mit ihren Herden hierherziehen, ist der Landstrich weitgehend menschenleer.

    Die Cumbre
    Der häufig wolkenverhangene Bergkamm im Inselzentrum bildet so etwas wie eine Wetterscheide. Diese ist zwar aufgrund der West-Ost-Ausrichtung nicht ganz so ausgeprägt wie z.B. auf der Nachbarinsel La Palma, aber dennoch weisen die Nord- und die Südseite eine völlig unterschiedliche Vegetation auf. Während auf der steil abfallenden Nordseite dichte fayal, brezal und Lorbeerwälder das Landschaftsbild bestimmen, sind die Hänge auf der etwas sanfter abdachenden, niederschlagsärmeren Südseite von weiten Kiefernwälder überzogen.


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    © 2019 Sonnige Kanaren - Mietbedingungen, Impressum & Datenschutz, Verweise & Links - Aktualisiert am 15.11.2019